Nachträgliche Kautionszahlung

Nachträgliche Kautionszahlung

Hallo. Habe ein Problem. Und zwar wohne ich seit Aug. letzten Jahres mit meinem Freund in einer Wohnung. In dem selben Haus im DG hat er vorher schon gewohnt, im EG sind wir zusammen gezogen. Mit dem Hausverwalter hat er abgemacht, dass die MK der alten Wohnung für die neue verwendet wird. Von mehr wurde aber nie gesprochen, weshalb wir nichts weiter gezahlt haben.
Jetzt nach fast einem Jahr fordert der Hausverwalter den „Rest“ der angeblich von ihm geforderten MK ein und wir sollen den Betrag binnen vier Wochen überweisen. Erstens wurde nie über weitere Zahlungen gesprochen, zweitens die späte schriftliche Aufforderung. Ist das rechtens? Zu alledem ist im Winter Schimmel entstanden für den angeblich wir verantwortlich sind. Man hat einen Wasserfleck die Wand herunterlaufen sehen.
Es wurde auch rechtzeitig gemeldet, woraufhin uns ein Maler geschickt wurde, der das Ganze mit Schimmelex behandelt hat. Sehr witzig… Wir ziehen spästestens im Februar aus. Lange Rede, kurzer Sinn, müssen wir zahlen oder kommen wir drum herum?



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3 thoughts on “Nachträgliche Kautionszahlung

  1. Huhu Häschen
    Noch keine Antwort auf deine Frage erhalten?
    Vielleicht hilft dir das Urteil hier weiter
    Anspruch auf Kaution verjährt | Ratgeber Recht Urteile | Gesetze | Forum –
    Liebe Grüße
    Jenni

     

    Forderungen des Vermieters verjähren innerhalb von 3 Jahren (§ 195 BGB).
    Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. ( § 199 Abs 1 BGB).

    Beispiel: Für Mietrückstände aus Februar, März 2005 beginnt die Verjährung am 31. Dezember 2005 – verjährt sind die Ansprüche dann nach 3 Jahren also am 1. Januar 2009.

    Quelle und mehr dazu
    Mietrecht: die Verjährung mietrechtlicher Ansprüche

  2.  Zitat von Unregistriert
    Benutze seit 40 Jahren einen mündlich zugeteilten abgegrenzten garten-, wiese in einer Genossenschaft.

    Haben sie dafür einen Beweis?

     Zitat von Unregistriert
    Auch habe ich ein Gerätehaus auf dem mündlich zugesagten Anteil für die pflege, daß ich entfernen muß

    Versuchen sie es mal mit § 242 BGB Leistung nach Treu und Glauben.
    Problematisch für sie, § 604 BGB Rückgabepflicht.
    Es ist nicht ihr Eigentum, ich glaube sie haben schlechte Karten.

    Ps.

     Zitat von Unregistriert
    Ich soll aber weiterhin die pflege innehaben.

    Würde ich verneinen. es sei denn man vergütet es.

  3. Hallo, ich sehe das ebenso.
    Ein Gewohnheitsrecht gibt es in solchen Fällen nicht.
    Wo ich dann aber streiken würde wäre bei der Pflege des ganzen Gartens.
    Denn hier kannst du dich auf deinen Vertrag berufen und dich nur für die 50 qm verantwortlich zeichnen.
    Das Helferlein

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