Müssen Mieter den Sichtschutz für den Balkon bezahlen?

Müssen Mieter den Sichtschutz für den Balkon bezahlen?

Kann ich als Mieter verpflichtet werden einen vom Verwaltungsrat der Eigentümer bestimmten Balkon Sichtschutz zu kaufen? Ich bin Mieterin in einem Mehrfamilienhaus, dass vor kurzem eine Fassaden-Sanierung erhalten hat. Da ich während der Sanierung schon durch einen Nachbarn über die eiheitliche Gestaltung vom Sichtschutz informiert wurde und mein damaliger Sichtschutz nicht mehr ansehnlich war, habe ich ihn bereits entsorgt. Weil ich eine Katze habe, benötige ich den Sichtschutz jedoch auch als Einzäunung.

Als ich meinen alten Sichtschutz (gegen den in 14 Jahren nie ein Einwand erhoben wurde) entsorgt habe, bin ich von einem neuen üblichen Sichtschutz ausgegangen, wie man ihn im Baumarkt bekommt. In der letzten Eigentümerversammlung wurde beschlossen, dass die Balkon-Sichtschütze einheitlich angebracht werden sollten (und dass ein Sichtschutz ein „Kann“ und kein „Muss“ für jeden einzelnen Eigentümer ist). Der Verwaltungsbeirat hat daraufhin einen Sichtschutz ausgesucht – von einem örtlichen Fachbetrieb. In einem Schreiben von der Hausverwaltung wurde ich gefragt, ob ich einen Sichtschutz haben möchte. Inkl MwSt. und Montage beläuft sich dieser Sichtschutz auf sage und schreibe 370 Euro!!! Mein Vermieter zahlt den Sichtschutz nicht. Ich möchte zwar gerne einen Sichtschutz haben, bin aber nicht bereit, als Mieter diese Summe dafür auszugeben. Kann die Eigentümergemeinschaft mir wirklich vorschreiben, welchen Sichtschutz (Firma, Modell, Farbe etc.) ich nehmen muss oder kann ich auf „meinem“ Balkon auch einen anderen Sichtschutz anbringen? Um die Einheitlichkeit der Wohnanlage zu gewährleisten wäre ich gerne bereit, „meinen“ Sichtschutz in der gleichen Farbe auszusuchen.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.