Mietvertrag im Todesfall

Mietvertrag im Todesfall

Ich bin heute neu hier dazugekommen und habe folgendes Problem:
Mein Schwager ist am 05.10. verstorben und wir haben als Erben sofort den Mietvertrag gekündigt. Dass trotzdem 3 Monate Kündigungsfrist besteht, hatten wir inzwischen erfahren. Die Vermieter kamen uns insofern entgegen, dass sie „nur noch“ anderthalb Monate Miete wollten. Bereits am 27.10. lösten wir die Wohnung komplett auf und die Wohnungsübergabe erfolgte mängelfrei. Nun mußten wir erfahren, dass am gleichen Tag, also am 27.10. bereits die Tochter und Schwiegersohn der Vermieter in die Wohnung einzogen, renovierten usw. aber auch bereits dort schliefen.
Nun meine Frage, müssen wir denn nun trotzdem noch die halbe Miete bezahlen. Ich finde das sehr unfähr, bei einem Todesfall, der einen so schon mitnimmt, dann auch noch finanziell etwas „rausschlagen“ zu wollen.
Kann mir da jemand helfen?



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

One thought on “Mietvertrag im Todesfall

  1. Hallo Maxeva

    Zuerst einmal herzliches Beileid.
    Sie haben die Wohnung gekündigt und bereits vorzeitig übergeben.
    Im gegenseitigen Einverständnis wurde auf die halte Miete verzichtet.
    Im Regelfall hätten sie drei Monatsmieten zahlen müssen und innerhalb dieser Zeit auch die Wohnung nutzen können, bzw. ihr Vermieter nicht. Durch den mündlichen Aufhebungsvertrag haben sie zugestimmt, die Rechte an der Wohnung durch Zahlung der halben Miete abzutreten.

    Das bereits am Tages des Auszuges Verwandte des Vermieters eingezogen sind, ist rechtlich nicht zu beanstanden, moralisch aus ihrer Sicht aber sicher und nachvollziehbar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.