Inbetriebnahme Heizung

      1 Kommentar zu Inbetriebnahme Heizung

Inbetriebnahme Heizung

Die Heizung in unserer Mietwohnung ist zwischen dem 1. April und 30. September abgeschaltet. Momentan ist es so kalt, das es ohne Heizung unerträglich ist. Wann muß der Vermieter die Heizung wieder einschalten?

Irgendwo habe ich etwas von einer Regelung zur Heizperiode gelesen. Ich meine so hieß dies. Kennt sich da jemand mit aus und kann mit weiter helfen?

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Ein Kommentar zu “Inbetriebnahme Heizung

  1. Helferlein

    Dann ich will doch mal auf diesen recht alten aber dennoch interessanten Beitrag antworten, da er sicher viele interessieren dürfte.
    Zuerst einmal ist bei der Inbetriebnahme der Heizung die Definition zu erklären.
    Gemeint ist damit nicht die erstmalige Inbetriebnahme der Heizungsanlage, sondern wann der Vermieter im laufenden Jahr diese anstellen muss. Genau diese Frage kann man recht einfach erklären, wenn es kalt ist.

    Der Gesetzgeber kann hierfür keinen wirklichen Termin setzen, aber er hat eine solche Heizperiode vorgegeben.
    Hierzu sagt er: In der Zeit vom 1. Oktober bis 30. April hat der Vermieter für eine angeschaltete Heizung zu sorgen. So legt der Gesetzgeber diesem Zeitraum als Heizperiode fest.

    Damit ist es aber nicht getan. Es kann schon im September bitter kalt sein und auch lag schon mal Ende April noch Schnee.
    Eine genaue Definition wann der Vermieter heizen muss, ist also nicht über die Heizperiode möglich. Es müssen Richtwerte her, wie kalt es in der Wohnung werden darf, bis die Heizung angeschmissen werden muss.

    Während der üblichen Tageszeit zwischen 7.00 bis 23.00 Uhr muss laut verschiedener Urteile eine Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad erzielt werden. Aber aufgepasst, dieser Wert muss nicht durch Aufdrehen des Thermostats auf „drei“ erreicht werden, sondern unter Volllast.

    In der Nacht darf der Vermieter Heizkosten sparen. Macht er ja auch nicht für sich, da der Vermieter in der Regel nicht mit im Haus wohnt.
    Wie weit darf der Vermieter die Heizung in der Nacht denn drosseln?
    Hier sind sich die Gerichte ebenfalls wieder einig, es muss eine Mindesttemperatur von 18 Grad erzielt werden.

    Soweit ist das klar.
    Was aber ist mit der Heizung außerhalb der Heizperiode.
    Kein Mensch will in seiner Wohnung frieren.

    Die Gerichte sind sich hier eher uneinig. Mag an dem subjektiven Empfinden der Richter liegen oder auch das jeder Wärme anders definiert und empfindet.
    Als Richtschnur kann man sagen:

    Werden auch außerhalb der Heizperiode die geforderten Mindesttemperaturen von 18 Grad an zwei aufeinander folgenden Tagen nicht erreicht und ist laut Wetterbericht abzusehen, dass dieser Umstand noch einige Tage anhält, so muss der Vermieter den Heizkesel anschmeißen.

    Hat sonst noch jemand Fragen zur Heizperiode?
    Es wäre auch mal interessant zu wissen, wer Probleme mit seinen Vermieter bezüglich der Heizperiode hat, aber auch wo es klasse läuft und welche einvernehmliche Regelungen getroffen wurden.
    So haben andere Leser in gutes Argument um in die Verhandlung mit ihrem Vermieter zu treten.

    http://anwalt-im-netz.de/mietrecht/heizung.html

    Der Vermieter muss wieder Heizen

    http://www.mieterbund.de/941.html

    Das Helferlein

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