Ehemaliger Mieter klagt auf Instandssetzungskosten

Ehemaliger Mieter klagt auf Instandssetzungskosten

Mal angenommen, jemand schließt vor ca. 20Jahren einen Mietvertrag über eine Werktstatt ab. Diese wurde bereits vorher als Werkstatt genutz, wird aber vom Mieter nach eigenen Vorstellungen renoviert. Im Mietvertrag ist festgehalten, dass er Reparaturarbeiten durchführen darf-aber nicht muss.Dieser kümmert sich um alles selbst. Im Mietvertrag steht jedoch nichts davon, dass der investierte Betrag sich mit den Jahren reduziert, quasi abgewohnt wird.Die Miete lag all die Jahre bei ca. heute 200€.
Nach diesen 20Jahren kündigt der Vermieter den Vertrag wegen unüberwindbaren Differenzen mit dem Mieter. Der Mieter verklagt die Eigentümer daraufhin auf einen hohen Geldbetrag(ca.200.000Euro), welchen er angeblich in das Gebäude gesteckt hätte. Als Beweise hierfür hat er Fotos des Umbaus, seine Ehefrau als Zeugin und eine Liste von angeblich vorgenommenen Arbeiten(inkl. Preise für Materialien, Stundenlöhne) kann hierfür aber keine Rechnungen/Verträge/Lohnabrechnungen vorlegen.
Muss der ehemalige Mieter auch nach einer so lange Zeit mehr vorlegen können, als Fotos und die Aussage seiner eigenen Ehefrau?
Hinzu kommt, dass die Werkstatt in einem schlechten Zustand übergeben wurde(Aussenwand entfernt und nicht erneuert,nicht gemeldeter Wasserschaden am Dach etc.) und somit nicht im Ansatz dem Wert entspricht, der laut Mieter in das Gebäude gesteckt wurde.
Dem Mieter wurde zudem nicht verboten die z.B. von ihm angeschafften Fenster zu entfernen und die alten Fenster wieder einzusetzten und ähnliches.
Wie wäre in so einem Fall die Rechtslage?

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