§574(2): Kündigung Eigenbedarf || angemessener Ersatzwohnraum

§574(2): Kündigung Eigenbedarf || angemessener Ersatzwohnraum

Ich habe mir eine ETW erworben, welche vermietet ist. Nun habe ich dem Mieter wegen Eigenbedarf gekündigt (§573 Abs. 2 Nr. 2 BGB). Die Antwort des Mieters war der Widerspruch wegen fehlendem angemessenem Ersatzwohnraum (§574 Abs. 2 BGB).

Wie kann und sollte ich den nun weiter agieren? Die Sache mit dem Ersatzwohnraum ist ja äußerst dehnbar…

Vielen Dank vorab

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4 Kommentare zu “§574(2): Kündigung Eigenbedarf || angemessener Ersatzwohnraum

  1. Schlappeseppel

    Es gibt einen Mietvertrag. Wielange läuft dieser noch ? Ersteinmal fristgerecht kündigen. Der Mieter hat Ihnen schon entsprechende §§ um die Ohren geworfen. Sicher hat er vielleicht sich schon mit derm Mieterschutzbund unterhalten ?

    Einmal das hier :

    …der Vermieter die Räume als Wohnung für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts benötigt oder

    Hier der Auszug vom §574. 2

    Eine Härte liegt auch vor, wenn angemessener Ersatzwohnraum zu zumutbaren Bedingungen nicht beschafft werden kann.

    Es gibt viele gleichartige Fälle mit Urteilen. Sie brauchen zeit. Vielleicht viel Zeit. Der Mieter ist immer im Vorteil. Schaltet er den Mieterschutzbund ein, können sie klein beigeben oder Klagen. Selbst wenn Sie recht haben. Dieses Thema ist sehr schwierig. Also auch hier mal mit dem Mieter sprechen. Vielleicht hilft es beiden Seiten wenn man dem Mieter Alles klar darlegt und ihm anbietet den Umzug zu zahlen. Der Mieter muss ja Gelegenheit haben sich erst einmal einen geeigneten Wohnraum zu suchen. Eben jetzt §574.2 „Ersatzwohnraum“.

    Zahlt der Mieter pünktlich seine Miete und Nebenkosten ? gab es zu Klagen schon einmal Anlass, also Ruhestörung, Nichteinhaltung seiner sonstigen mietpflichten etc.

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  2. Anonymous

    Zu Schulden kommen lassen hat er sich bis jetzt noch nichts, diese Option entfällt also.

    Ein Kollege meinte ich kann den Widerspruch auch einfach nicht annehmen. Wie würde es dann weiter gehen? Und was ist denn nun mit der Frist des Auszugs, welche ich dem Vermieter gesetzt habe (3 Monate, da er weniger als 5 Jahre in der Wohnung wohnt)? Verschiebt sich hier was. Wie lange habe ich Zeit um auf den Widerspruch zu reagieren?

    Vielen Dank vorab!

    Reply
  3. Schlappeseppel

    Widerspruch ist klar. Sollten Sie machen, schriftlich, und dann ersatzweise die normale kündigung nocheinmal aussprechen. Als vermieter haben Sie vielleicht gute Karten, aber in der Praxis sieht das nicht gut aus. Die Mieterschutzverbände sind sehr stark. Wollen Sie es bis zu einer Räumungsklage kommen lassen ? Wissen Sie was Sie das kostet ? Der Mieter kann das ersteinmal sehr lange herausziehen. Sie können ihn nicht auf die Strasse setzen, selbst wenn für Sie die Rechtslage optimal aussieht.

    Einfach sich mal mit dem Mieter unterhalten. Das kann auch viel helfen. In 3 Monaten wird er in der regel kaum eine geeignete Ersatzwohnung finden. Jetzt mal unter uns. Wenn man einen Mieter in seiner Wohnung hat, bekommen Sie ihn nur schwer wieder los. Recht hin oder her…. !

    Wie lange läuft noch der Mietvertrag ?

    Reply
  4. Anonymous

    Das macht mir leider nicht viel Mut
    Das ist halt eben die Frage wie es nun weiter gehen kann. Lege ich da nun Widerspruch gegen den Widerspruch des Mieters ein? Bis zum Widerspruch des Mieters und dessen Fristen ist ja alles recht klar. Aber wie ich nun weiter machen kann, weiß ich eben nicht so recht.

    Der Mieter hat mit der Vorbesitzerin einen unbefristeten Mietvertrag abgeschlossen.

    Könnte ich da nun wenigstens die Miete erhöhen oder gibts da ggf. negative Folgen für mich. Bspw. wie dass man dann in einer bestimmten Dauer dem Mieter nicht kündigen kann?

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