nach Hauskauf noch Sicherungsgeber für unbekanntes Darlehen des Veräußerers?

Guten Tag,
im Jahr 2007 kaufen Tochter und Schwiegersohn ein Grundstück mit zwei Einfamilienhäusern vom Vater.
Es werden u.a. von einer Bausparkasse drei Kreditverträge übernommen. In einem Schreiben stimmt die Bausparkasse der Schuldübernahme der drei mit Vertragsnummern genannten Verträge zu.
Desweiteren unterschreiben die Käufer eine Sicherungsvereinbarung – in der die jeweils eingetragenen Grundschulden genannt werden, aber keine einzelnen Vertragsnummern – , dass die bestehenden Grundschulden bestehen bleiben und künftig Forderungen gegen die Übernehmer sichern.
Auf diesem Formular heißt es weiter:
„Übernehmer tritt in die Sicherungsvereinbarung zwischen Veräußerer und Gläubigerin bezüglich der genannten Grundschulden ein und übernimmt alle Rechte und Pflichten des aus dem Sicherungsvertrag ausscheidenden Veräußerers-bisherigen Sicherungsgeber-. Die Vereinbarung wird dahin geändert, dass künftig durch die Grundschulden nebst Zinsen gesichert sind:
Alle gegenwärtig und künftig bestehenden oder neu entstehenden Forderungen der Gläubigerin gegen den Übernehmer aus jedem Rechtsgrund, bei Mehrzhal von Schuldnern oder Übernehmern, auch soweit sie nur gegen den einen Schuldner oder Übernehmer begründet sind. Sind Schuldner und Übernehmer nicht identisch, so erfolgt eine Neuvalutierung wegen Forderungen gegen den Schuldner nur vorbehaltlich der Zustimmung der Übernehmer als künftigem Eigentümer.“

Frage: Wenn es noch einen Kreditvertrag zwischen dem Vater/Veräußerer und der Bausparkasse gibt,für den ursprünglich das veräußerte Grundstück die Sicherheit darstellte, dieser aber nicht übernommen wurde und von dem die Übernehmer erst jetzt Kenntnis erhalten – kann die Bausparkasse gegen die Übernehmer eine Forderung aus diesem Vertrag geltend machen?



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