Zitat der Richterin: Das Kind gehört der Mutter

Hallo!

Was haltet ihr den von diesem Spruch aus dem Munde einer Richterin?

Sie hat das argumentativ eingesetzt, im Sinne von: Hören Sie doch auf sich zu wehren, schließlich gehört das Kind der Mutter“.

Erklärend: Es geht um meine Tochter, für die die Mutter das alleinige Sorgerecht hat.

Die weiteren Umstände sind eigentlich nicht relevant. Allein der Spruch hat mich schon sehr schickiert. Insbesondere im Hinblick auf das neue Familienrecht, das – wie ich zu erkennen meine – darauf zielt, aber die Bedeutung beider Eltern zu unterstreichen.

Weitere Urteile und Rechtsfragen aus dieser Kategorie

Kostenlose Rechtsfrage veröffentlichen

Kostenlose Rechtsfrage im Rechtsforum erstellenJeder braucht einmal Hilfe
Sie haben ein Problem? Sie benötigen Hilfe?
Sie sind sich noch nicht sicher ob der Gang zum Rechtsanwalt notwendig ist, weil Ihr Problem vielleicht auch einvernehmlich geklärt werden kann? Stellen Sie Ihre Frage hier kostenlos und unverbindlich online und profitieren Sie von den dann abgegebenen Kommentaren.
Hier kostenlose Rechtsfrage veröffentlichen

   Beitrags Navigation in der Kategorie


4 Kommentare zu “Zitat der Richterin: Das Kind gehört der Mutter

  1. Wolfgang

    Hallo, es ist schwer sich eine Meinung zu bilden. Nehmen wir an es gab Gründe für diese Aussage die du zu verantworten hast, dass ist es für eine Richterin dennoch eine ziemlich parteiische Aussage.
    Sie sollte eigentlich zum Wohle des Kindes entscheiden und versuchen dem Kind Vater und Mutter zu erhalten.
    Wenn nichts vorgefallen ist, du dir nichts zu schulden hast kommen lassen, dann ist die Einschätzung der Richterin moralisch verwerflich, meiner Meinung nach.

    Gruß Wolfgang

    Reply
  2. Anonymous

    Wie schon im Beitrag
    beschrieben, ist das Kindergeld eine Leitung die den Eltern gewährt wird.
    Nur wenn diese ihren Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommen, kann das Kind einen Antrag auf Abzweigung stellen.

    Sie müssen also nun zuerst einmal prüfen lassen, ob ihre Mutter ihnen gegenüber Unterhaltspflichtig ist. Ist noch ein Vater vorhanden, so ist auch dieser Unterhaltspflichtig.

    Wenn die Überprüfung ergibt, dass eine Unterhaltspflicht beseht, so haben sie darauf auch einen Anspruch. Ob er höher oder geringer als das Kindergeld ausfällt wird ihnen die zuständige Behörde sagen.

    Reply
  3. Anonymous

    Ich steh doch aber in einer schulischen ausbildung und meine Mutter wäre doch dann dementsprechend Unterhaltspflichtig oder net? und mein leiblicher Vater ist nirgendswo auffindbar.

    Meine Mutter hat aber ein Einkommen von 700 euro glaube ich, kann sie davon Unterhalt zahlen?

    Reply
  4. Wolfgang

    Hallo Fancy, der Unterhaltsbedarf eines volljährigen Kindes, das nicht mehr bei seinen Eltern lebt beträgt 640,- Euro. Darauf wird das von dir erzielte Einkommen angerechnet.
    Ich habe eine ganz interessante Seite für dich gefunden.
    Unterhaltsanspruch volljähriger Kinder
    http://www.treffpunkteltern.de/unter…erhaltab18.php

    Für dich ist insbesondere interessant

    Auszahlung an Kinder, andere Personen oder Behörden

    Wenn der Berechtigte seinem Kind, trotz bestehender Verpflichtung (Unterhaltstitel o.ä.),nachhaltig keinen Unterhalt leistet bzw. nur unregelmäßig, kann die Familienkasse

    das auf dieses Kind entfallende Kindergeld auf Verlangen an das (volljährige) Kind selbst oder an diejenige Person oder Behörde auszahlen (abzweigen), die dem Kind tatsächlich Unterhalt laufend gewährt.

    Das Kindergeld kann auch dann abgezweigt werden, wenn der Berechtigte seiner Unterhaltspflicht mit einem geringeren Betrag als dem anteiligen Kindergeld nachkommt.

    Eine Abzweigung ist außerdem möglich, wenn wegen fehlender Leistungsfähigkeit dem Kind kein Unterhalt gezahlt werden kann.

    Der Berechtigte erhält vor der Abzweigung seines Kindergeldes Gelegenheit, sich zu dem Auszahlungsantrag zu äußern.

    Allerdings musst du nun eigenständig tätig werden und den dir zustehenden Unterhalt einfordern.
    Wenn deine Mutter diesen nicht leisten kann, hast du vielleicht Anspruch auf Unterstützung durch das Amt.

    Gruß Wolfgang

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.