Unterhalt für Tochter: Zahlen auch ohne Ausbildung

Mein Mann hat eine 16-Jährige Tochter aus erster Ehe. Nun kommt die Tochter dieses Jahr aus der Schule und wil eine Ausbildung machen. Leider kümmert Sie sich nicht darum. Wenn die Tochter nun keine Ausbildung findet uns sich auch um nichts kümmert, also nur zu Hause faul rumsitzt, muß dann weiterhin brav von meinem Mann der Unterhalt an die Kindsmutter weitergezahlt werden?

Welche Möglichkeiten hat man als unterhaltspflichtiger Vater Druck auf die Tochter auszuüben. Oder muß man weiter zahlen bis das Kind 18 ist. Es gibt einen vollstreckbaren Titel und es wird immer der Unterhalt gezahlt. Vielen Dank für eine Antwort.

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8 Kommentare zu “Unterhalt für Tochter: Zahlen auch ohne Ausbildung

  1. rechtlos

    Kinder haben ein Recht auf Unterhalt von beiden Eltern!

    Sofern Kinder keine eigenen Einkünfte erzielen, haben sie ein Recht auf Kindesunterhalt §1602 Absatz 1 BGB durch ihre Eltern.
    Dieser Unterhalt an die minderjährigen und/oder volljährigen Kinder wird in der Regel von den leiblichen Eltern gezahlt. Er setzt sich aus Barunterhalt und Naturalunterhalt zusammen. Naturalunterhalt leistet der Elternteil bei dem das Kind lebt, durch kochen, seine Betreuung usw. , diese Regelung ändert sich mit der Volljährigkeit.

    Der Barunterhalt wird berechnet nach dem Einkommen des Unterhaltspflichtigen und am Bedarf des Kindes, Es gibt auch hier als Richtschnur für die Festsetzung des Unterhalts in den verschiedenen Einkommensstufen eine Düsseldorfertabelle, die sich dann an die Mindestunterhaltsbeträge aus § 1612a Abs. 1 bzw aus §35 EGZPO Nr. 4 ausrichtet.

    Minderjährige Kinder ( bis zum vollendete 18. Lebensjahr) und ihnen gleichgestellte privilegierte Volljährige (1603 (2) Satz 2 BGB) stehen Unterhaltsrechtlich auf dem I. Rang – Rangfolge. Minderjährige Kinder gelten als besonders schutzbedürftig, in der Regel können sie nicht selbstständig für ihren Unterhalt sorgen.

    Quelle und mehr dazu:
    http://www.treffpunkteltern.de/famil…kinder_557.php

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  2. Helferlein

    Der umfassende Bericht von rechtlos besagt, dass zumindest bis zum 18 Geburtstag Unterhalt zu zahlen ist, unabhängig von einer möglichen Ausbildung. Erst dann ist das Kind in der Pflicht sich um eine Ausbildung zu bemühen.
    Das Helferlein

    Reply
  3. Anonymous

    was nicht heißt das man sich als Jugendlicher unter 18 Jahren nicht um einen Ausbildungsplatz zu bemühen hat.

    Reply
  4. Helferlein

    Wo steht das
    Es gibt meines Wissens kein Gesetz das die Unterhaltspflicht einschränkt, wenn das minderjährige Kind lediglich seine Schulpflicht bis 18 Jahre erfüllt.
    Die Moralische Seite ist was anderes.
    Vielleicht ist aber auch was geändert worden.
    Das Helferlein

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  5. Themenrelevante Suchanfragen

    Diese Rechtsfrage oder Urteil beantwortet die Fragen nach:  und wann steht mir unterhalt von meinen eltern zu und muss ich tochter ausbildung zahlen und tochter 16 keine lehrstelle unterhalt und muss man unterhalt weiter zahlen wenn das kind nur faul zu hause rumsitzt und unterhalt und tochter sucht keine ausbildungsstelle und unterhaltszahlung faul 16 jahre und Unterhaltspflicht wenn tochter nur faul rum sitzt und unterhalt 16 keine ausbildung und Ich wileine ausbldung MACHEN JUNGE und  und unterhalt zahlen obwohl tochter nur zuhause rumsitzt und tochter ohne ausbildung und radgeber-recht.de unterhalt und  und  und unterhalt ohne ausbildungsplatz und Content

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  6. Anonymous

    Persönliche Meinung eines juristischen Laien:

    Nicht alles was in Mietverträgen steht, hält einer juristischen Überprüfung vor Gericht auch lange Stand. Da gibt es z.B. rechtswirksame und rechtsunwirksame Klauseln.
    Befragen Sie den Mieterverein oder einen Rechtsanwalt hierzu.

    Manchmal findet sich die Lösung im „normalen Rechtsempfinden des Bürgers“.
    Das mit der „gesamtschuldnerischen Haftung“ hört sich für mich gerecht an. Warum soll der Vermieter sich mit Streitigkeiten im Innverhältnis der Mieter befassen müssen ? Würden Sie sich damit befassen, wenn Sie der Vermieter wären ? Wohl kaum !

    Wenn 2 Leute den Mietvertrag unterschrieben haben, dann kann nicht ein Mieter, meiner unverbindlichen Meinung nach, einfach „die Kurve kratzen“. Der hängt weiterhin auch an den Kosten die zukünftig durch das Mietverhältnis entstehen. Die Frage ist, wie die Lebenspartnerin allein aus dem gemeinsam abgeschlossenen Mietvertrag rauskommt.
    Durch einfaches Ausziehen aus dem Haus wird das m.M. nach nicht funktionieren.
    Ich meine, dass Ihre Lebenspartnerin dem Vermieter gegenüber kündigen muss.
    Die Frage ist auch, wie der Mietvertrag aufgebaut ist.
    Ist der Mieter dort „Herr u n d Frau XY“ oder „Herr o d e r Frau XY“ ?
    Gilt die Willenserklärung einer Mietpartei automatisch auch als gleichlautende Willenserklärung der anderen Mietpartei gegenüber dem Vermieter ?
    Hier muss man sich mal den Mietvertrag genau ansehen und mit der aktuellen Rechtsprechung und Gesetzgebung abgleichen.

    Mein Tip: Befragen Sie einen Mieterverein oder einen Rechtsanwalt hierzu.

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  7. Helferlein

    Das ist so fast richtig, denn der Satz muss vervollständigt werden.
    Zuerst einmal ist es vollkommen richtig, dass beide Mieter für die Mietschulden haften.
    Richtig ist auch, dass der Vermieter sich lediglich an einen wenden muss.
    Also muss dieser sich die Hälfte mühsam beim ehemaligen Mitbewohner wieder holen.

    bei der Kündigung ist es so, dass durchaus bei Auszug ein Mieter den Mietvertrag kündigen.
    Der Vermieter muss der Kündigung zustimmen und dem verbliebenen Mieter einen neuen Mietvertrag anbieten.
    Scheitern beide Konstellationen so kann der Mieter die Kündigung des Mietvertrages gerichtlich durchsetzen.

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