Exfrau selbständig – wie Unterhalt berechnen?

Hallo zusammen, ich habe folgende Frage:
Die Ex meines Partners war während der Ehe selbständig – allerdings mehr als Hobby, wirklich verdient hat sie nie was. Alle Kosten der Familie (2 Kinder, Hausfinanzierung) wurden von meinem Partner getragen. Während der Ehe hat er sie immer wieder aufgefordert, sich einen „richtigen“ Job zu suchen. Dies hat sie zwischendurch mal getan, wurde aber während der Probezeit meist gekündigt.
Nun steht die Scheidung an, mein Partner hat bis jetzt einen ziemlich hohen Trennungsunterhalt bezahlt, da sie in den letzten 3 Jahren als Selbständige vorwiegend negative Einkünfte hatte.
Letzte Woche hat sie nun zusätzlich ein Ladenlokal eröffnet, was ihre negativen Einkünfte noch erhöhen sollte.
Lt. dem Unterhaltsrecht muss sie ja nach der Scheidung selbst für ihren Unterhalt aufkommen (die beiden Kinder gehen schon seit jeher bis 16h in eine Ganztagsschule, sie hat also keine Probleme bei der Betreuung während der Arbeit). Meine Frage: Kann sie nun einfach weiter ihrem „Hobby“ Ladenlokal nachgehen, negative Einkünfte scheffeln und mein Partner muss auch nach der Scheidung einen saftigen Unterhalt zahlen? Oder sieht der Gesetzgeber irgendwie vor, dass sie sich, da sie ja nichts verdient, um einen „richtigen“ Job kümmern muss um ihren Lebensunterhalt zu verdienen (es geht hier nur um ihren Unterhalt, nicht um den der Kinder)?

Vielen Dank schonmal.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.