Erbrecht Halbgeschwister

      1 Kommentar zu Erbrecht Halbgeschwister

Fiktive Situation: Ehepaar (Paar1) würde gemeinsames Kind (A) haben und
würde geschieden.
Ehepartner würden neu heiraten (Paar2)+(Paar 3) und
würden mit neuem Ehepartner Kinder haben. D.h. Paar2 =
Kinder B+C und Paar 3 Kind D.
Kinder würden alle keine Abkömmlinge haben.

Nach meinem Verständnis würde das gemeinsame Kind (A) z.B einen Pflichtteil vom gemeinsamen und verstorbenen Elternteil aus Paar 1 erben.
Und nun die weitere fiktive Problematik!! wenn das gemeinsame Kind A versterben würde und den Pflichtteil hinterlassen würde.
Nach meinem Verständnis würde dann der andere Elternteil/dessen Abkömmlinge(B+C) erben und aus einem Nachlass etas erhalten das er ursprünglich nicht mitgeschaffen hätte.
– Wie könnt diese Erbfolge verhindert werden wenn das Kind A z.B.
wegen Behinderung betreut würde und der erbende Elternteil sich
nicht um das Kind mehr gekümmert hätte?
– wie sieht es aus wenn auch der andere Elternteil verstorben wäre?
Hätten dann die Halbgeschwister B+C auch Erbansprüche und wie
wäre das zu verhindern, wenn Kontaktverweigerung mit dem
Halbgeschwister vorliegen würde?

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Ein Kommentar zu “Erbrecht Halbgeschwister

  1. Anonymous

    Das Vorhandensein von Halbgeschwistern wirkt sich aber nicht nur auf die Beziehungen innerhalb der Familie aus, sondern hat ebenfalls juristische Konsequenzen. Wenn der mit den Halbgeschwistern gemeinsame Elternteil verstirbt, sind diese als Nachkommen des Verstorbenen natürlich ebenfalls erbberechtigt.
    Im deutschen Erbrecht werden alle Nachkommen eines Erblassers gleichermaßen in der Erbfolge berücksichtigt, sodass die Halbgeschwister eines Erben einen gleichen Anteil am Nachlass erhalten. Hierbei spielt es überhaupt keine Rolle, ob diese Halbgeschwister aus einer anderen Ehe stammen oder unehelich gezeugt wurden. Ausschließlich die Tatsache, dass sie vom Erblasser abstammen, ist bei erbrechtlichen Angelegenheiten von Bedeutung.
    Im normalen Familienalltag kann das Vorhandensein von Halbgeschwistern zwar die verwandtschaftlichen Beziehungen komplizieren und so zu Problemen führen, doch im Zusammenhang mit erbrechtlichen Angelegenheiten erweist sich dies als weitaus weniger dramatisch. Vor dem Gesetz handelt es sich hierbei um Nachkommen des Erblassers, die selbstverständlich auch erbberechtigt sind. Für den Gesetzgeber spielt es absolut keine Rolle, ob ein Nachkomme unehelich oder nicht zur Welt gekommen ist.
    Obwohl es viele Erben ungerecht erscheint, werden ihre Halbgeschwister in der gesetzlichen Erbfolge absolut gleich behandelt und erfahren somit keinerlei Vor- oder Nachteile. Da es sich in beiden Fällen um Nachkommen des Erblassers handelt, erhalten diese selbstverständlich einen jeweils gleichen Anteil am Nachlass, sodass hier eine vollkommene Gleichberechtigung herrscht.
    Bei Halbgeschwistern des Erblassersgestaltet sich das ähnlich, denn diese zählen ebenso wie die vollbürtigen Geschwister, die vom gleichen Elternpaar abstammen, zu den Erben zweiter Ordnung. Da Halbgeschwister des verstorbenen Erblassers genauso wie die vollbürtigen Geschwister nach der hierzulande geltenden Erbfolge zu den gesetzlichen Erben zweiter Ordnung gehören, werden sie nur dann in der Erbfolge berücksichtigt, wenn die Erben der ersten Ordnung nicht erben. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn keine Erben ersten Grades mehr leben oder diese das Erbe ausgeschlagen haben.

    Quelle:
    Halbgeschwister – Erbrecht-heute.de

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