Bestattungskosten – Teilübernahme

      4 Kommentare zu Bestattungskosten – Teilübernahme

Bestattungskosten – Teilübernahme. Meine Schwiegermutter ist leider im Juli verstorben. Ihre vier Kinder haben das Erbe ausgeschlagen. Meine Frau war in der kleinen Lebensversicherung meiner Schwiegermutter als Bezugsberechtigte eingetragen; Auszahlsumme € 2700,–. Diese zählt nicht zum Nachlass.

Die Beerdigung habe ich in Auftrag gegeben und die Kosten von € 4100,– bezahlt; den Auszahlungsbetrag der Lebensversicherung habe ich und meine Frau (eines der Kinder meiner Schwiegermutter) mit dazu verwendet.

Mit den weiteren drei Kindern (also meine Schwäger/innen) hatte meine Schwiegermutter, warum auch immer, kaum Kontakt; ich habe ich mich mit ihnen in Verbindung gesetzt und nachgefragt, ob sie sich auch an den Beerdigungskosten (je ¼) beteiligen können bzw. würden. Ein Schwager sagte sofort zu, bei einem ist es noch nicht geklärt; der Dritte hat leider, wie er sagt, eine kleine Rente/Frührente und meint, da er keinen Beitrag leisten könnte, er versuchen will, ob dies das Sozialamt übernimmt. Dies möchte ich jedoch nicht; das Ergebnis wird wohl sein, dass ich bzw. meine Frau im Endeffekt somit 75% der Bestattungskosten tragen. Außerdem wird das Sozialamt wohl nachträglich Übernahme (hier 25%) nicht zustimmen, da die Kosten ja bereits seit drei Wochen bezahlt sind. Oder liege ich da falsch?

Vielen Dank im voraus für Antworten bzw. weitere Hinweise hierzu und Grüße von

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4 Kommentare zu “Bestattungskosten – Teilübernahme

  1. Anonymous

    vielen Dank für die Antwort, die für mich sehr hilfreich ist. Übernahme bzw. Teilübernahme durch das Sozialamt klammere ich nunmehr aus, da ich ja bereits die kompletten Bestattungskosten bezahlt habe. Für mich stellt sich allerdings noch die Frage, ob alle Kinder der Verstorbenen, selbst wenn alle das Erbe ausgeschlagen haben, reich rechtlich für die Bestattungskosten (anteilmässig) aufkommen müssten, sofern zumutbar, oder ob halt gerade der, welcher dem Beerdigungsinstitut den Auftrag erteilt und bereits die Gesamtkosten bezahlt hat, nunmehr der „Alleinverantwortliche“ ist.

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  2. Anonymous

    bei uns war das so, dass man einen Antrag beim Sozialamt stellte. Man legt alle Rechnungen vor und die Rechnen dann (meist von Pauschbeträgen) 25% aus, die man dann erstattet bekommt. Das dauerte bei uns 3 Monate.. Bis dahin hatte ich schon einige Kosten abgestottert. War aber froh, als die Erstattung kam. Blumen werden wohl nicht berücksichtigt.

    Achso, bei uns war es so: es gab keine Erben, geschieden war er auch.. waren die Kinder bestattungspflichtig.

    Reply

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