Baum auf Gemeindeweg

Parallel zu meiner Grundstücksgrenze, also am Zaun entlang, verläuft ein Gemeindeweg. Dieser wird seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt und ist als solcher auch nicht mehr zu erkennen. Am Rande dieses Weges – also auf der gegenüberliegenden Seite, nicht auf der Seite, auf der unser Zaun ist – stehen etliche Bäume. Es ist nicht klar zu erkennen, ob diese auf dem Gemeindeweg stehen (was nach so vielen Jahrzehnten durch Wildwuchs durchaus möglich ist) oder bereits auf dem Grundstück des Nachbarn (Landwirt).

Einer dieser Bäume steht sehr schief, hängt mit großen Ästen sogar über unser Haus und ein großer Ast ist bereits vor Monaten abgebrochen und hat unseren Zaun beschädigt. Ich habe den Schaden aber ignoriert, da nicht der Rede wert. Nun habe ich aber Angst, dass der Baum mein Haus zerstören könnte. Der Nachbar verspricht mir seit Jahren, den Baum zu fällen, tut es aber nicht. Er behauptet außerdem, der Baum sei auf seinem Grund. Meines Erachtens kann er das gar nicht beurteilen, weil der Baum sehr knapp entweder auf seinem Grund oder aber dem Gemeindeweg steht. Das könnte wohl nur ein Vermesser.

Was soll ich tun? Bin ich verpflichtet, die Gemeinde zu informieren (davon ausgehend, dass der Baum evtl. doch der Gemeinde gehört)? Was ist, wenn der Baum umfällt und die Gemeinde sagt, wir hätten die Gefahr sehen und sie informieren müssen? Ich gehe letztlich ungern zur Gemeinde, weil sie dem Nachbarn vermutlich auferlegen würde, sehr viele Bäume zu beseitigen, da diese in den Weg ragen. Ich wäre zwar froh, wenn die Bäume weg wären, aber das Nachbarschaftsverhältnis wäre dann für immer ruiniert.



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