Bauen ohne Statik im genehmigungsfreien Verfahren

Bauen ohne Statik im genehmigungsfreien Verfahren

Hallo, sorry bin neu hier und habe mal eine Frage. Bauherren bauen mit einem Bauunternehmen DHH mit genehmigungsfreien Verfahren. Für Planung und spätere Umsetzung werden ihnen die Subunternehmer Bauingenieur A für Planung und Überwachung etc. übermittelt und Architekt B, für die Umsetzung vor Ort. Bauingenieur A macht eine Planung die den Bauherren in keinster Weise gefällt. Nach mehrmaligem Erklären teilt A mit, dass man zur Innenplanung erst später kommen wird. Es wird als ein Antrag gestellt damit der Bagger beginnen kann und es werden neue Pläne und Anträge erstellt. Diese jedoch wurden dann nie mehr beim Bauamt abgegeben. Es wurde zwar dann nach dem korrekten Plan gebaut, jedoch beim Bauamt ist diese Änderung wohl nie eingegangen. Nach Einschalten eines Anwalts und des Gerichts wurde ein selbständiges Beweisverfahren eingeleitet. Bauingenieur A wohnt zufällig im gleichen Ort der Bauherren, teilt dann bei einem Zusammentreffen mit, dass der Bauunternehmer nun riesen Probleme bekommen würde da er das Haus ohne Statik gebaut hätte. Würde man immer so machen. Bauherren wären eh dumm und wüssten von Statik etc. nichts und sollte es mal einen cleveren Bauherren geben, würde dann anhand der Hausplanung eine Statik nachberechnet. Nun würde Bauunternehmer Bauingenieur A intensiv bedrängen und erpressen eine Statik für das Haus nachträglich zu erstellen. Doch das geht ja nicht, da beim Bauamt nicht der Plan vom korrekten Haus vorgelegt worden ist. Es folgt wenige Tage später und im Vorfeld fragte der Gutachter vom Gericht nach Plänen und Vertrag etc. Bauherren haben ja immer noch die Pläne eingefordert und nicht erhalten, war als Klagebestand. Bauunternehmen konnte dann für den Keller nichts vorlegen da die Kellerfirma Archivarbeiten machte (:-))))) ) und Pläne, Wärmeschutznachweise etc. wurden einseitig (weder Kläger noch Gericht) übermittelt. Es folgte ein Erörterungstermin wo dann von gegnerischen Anwältin kräftig gezeichnet wurde, ebenfalls vom Gutachter des Gerichts. Da man parallel Einspruch gegen das Vorgehen einbrachte, wurde dem dann irgendwann später stattgegeben und es kamen dann die Unterlagen auch beim Kläger an. Pläne die wenigstens dem IST Zustand Haus schon einmal ähnelten, doch Wärmeschutznachweise und Bauanträge, ausgestellt von Bauingenieur A, die es gar nicht gibt. Dies direkt dem Gericht mitgeteilt, leider nichts geschehen. Den Bauingenieur zur Rede gestellt, dieser viel Bla Bla mit Erpressung und hätte er schon vor Monaten gemacht, doch nun hätte er nichts mehr mit Bauunternehmer zu tun. (Ach so, Hinweis noch, Bauingenieur A und Architekt Ausführung B sind bestens mit dem Bauunternehmer befreundet). Und Mitteilung an uns, er würde vor Gericht behaupten, wir hätten das falsche Haus bestellt, dafür hätte er alle Unterlagen gemacht etc. und nachher hätten wir dann mit Architekt B und Bauunternehmen Änderungen ohne sein Wissen vorgenommen. Und was die falschen Anträge und Pläne des von ihm ausgestellten IST Zustands angeht, würde er behaupten, dass er vom Bauunternehmen beauftragt worden wäre, nun Pläne etc. für den IST Zustand nachträglich zu erstellen. Er überreichte noch als Beweis eine E-Mail, aus der ganz klar hervorgeht, dass die das Haus der Bauherren ohne Statik gebaut haben und nun nachträglich eine erstellen lassen wollen.
Nachdem der Gutachter vom Gericht eine Vielzahl von Terminen im Haus wahrgenommen hat, den Estrich wegen Feuchtigkeit aufgeschlagen hat, eine Kernbohrung vorgenommen wurde etc. war dann nach einem 3/4 Jahr endlich mal das Gutachten fertig und es fiel zunächst auf, dass eine Vielzahl der Fragen zwar als Mangel bestätigt wurde, doch es war noch viel Spielraum für die Gegenseite da Gegenargumente zu bringen. Und zufälliger Weise waren alle Mängel die auf die Fehlplanung vom Bauingenieur A zurückzuführen waren, als Kein Mangel gewertet. Fragen zur Statik wurden nicht beantwortet, da ja keine Statik vorliegen würde, ein paar Fragen später wurde eine Fehlplanung als Kein Mangel bewertet da die statisch konstruktiven Unterlagen in Ordnung waren. Aufgrund des Widerspruchs wurde der Gutachter vom Gericht angehört und vernommen, da hieß es dann, er wäre nun in Rente, könnte Statik eh nicht mehr beantworten aber kann sich nicht vorstellen, dass Haus ohne Statik gebaut würde. Aber Bauingenieur A müsste ja als Bauantragssteller die Statik in seinen Unterlagen haben und vorlegen können. Dann wurde dieser befragt und er schrieb dann dem Gericht, wegen einer Vielzahl von Überschwemmungen in seinen Kellerräumen könnte er Statik nicht mehr vorlegen, da leider Gottes auch die Statikarchive und EDV Systeme komplett kaputt gegangen sind. Spätestens da wäre der Zeitpunkt gewesen, wo Anwalt der Bauherren die E-Mail hätte zücken können und mal fragen, wie er da behauptet, es gibt keine Statik und er wäre nachträglich bedrängt worden, eine zu erstellen und dann auf einmal gäbe es zwar eine aber leider ist die durch den FLUT-schaden vernichtet worden. Was können die Bauherren tun? Sie haben nur einen Vertrag mit dem Bauunternehmer, trotzdem stecken die Freunde A und B ja als Subunternehmer mit drin und spielen gefälschte, nicht existierende Unterlagen, die man dem Gericht vorgelegt hat, keine Rolle???
Würde mich über viele Infos freuen.

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