Wiedereingliederung: Arbeitgeber Krankenkasse Arzt

Wiedereingliederung: Arbeitgeber Krankenkasse Arzt

Hallo-wer kann mir helfen. Bin nach einen Bandscheibenvorfall in der wiedereingliederung im Betrieb.Habe in der Woche 2x Rehasport-was von der Krankenkasse genehmigt wurde. Von 5 tagen der woche bin ich dadurch 1 tag zum sport und lege für diesen tag auch gleich meine arzttermine hinter der rehaanwendung. Jetzt hat der Arbeitgeber mit der Krankenkasse bestimmt,das ich doch an soeinen tag noch auf arbeit kommen soll-sonst brechen sie diese wiedereingliederung ab.Ich bin doch noch krankgeschrieben-arbeite für die firma kostenlos-ist das rechtens.Wer weiß was und welche rechte habe ich in der wiedereingliederung u meine reha und arzttermine wahrzunehmen?
Danke im Vorraus

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5 Kommentare zu “Wiedereingliederung: Arbeitgeber Krankenkasse Arzt

  1. Helferlein

    Hallo Babsy, wie die Eingliederung statt findet entscheidet der Arzt, nicht der Arbeitgeber oder die Krankenkasse. Der Arzt bespricht mit dem Patienten, welche stundenweise Art richtig und angemessen ist.
    Ich kann nicht ernsthaft Glauben, dass deine Krankenkasse eine vom Arzt vorgeschlagene Widereingliederung ohne dessen Wissen / Zustimmung und über deinen Kopf hinweg so abändert.
    Wenn dein Chef dir das so gesagt hat, dann Rufe doch mal bei deiner Krankenkasse an. Ich glaube das schummelt jemand.

    Hier noch mal eine gute Infoseite
    http://www.arbeitsrecht.org/arbeitne…e-arbeitswelt/

    Was hast du mit deinem Arzt als Widereingliederungsplan vereinbart?
    Das Helferlein

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  2. Babsy

    Danke für deine antwort, mit der Krankenkasse habe ich gesprochen. Sie besteht auf 5 tage die woche.
    Im plan stehen 5 std.tägl.-ohne das tage angegeben sind. wenn ich beim arzt bin evtl 2 std und hinterher zum rehasport gehe,soll ich dann noch auf arbeit gehen, es fällt mir sehr schwer dann im call-center noch 5 std. zu sitzen, weil früh das schon ganz schöner stress und schwerer sport ist. bin ich dazu verpflichtet? weist du da was. Danke dir

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  3. helferlein

    Hallo Babsy, die endgültige Entscheidung über die Wiedereingliedrung trifft die Krankenkasse, aber nicht gegen den Rat des Arztes. Dieser wird dann wohl dem zugestimmt haben. Wenn du aber krankheitsbedingt die Arbeit nicht erledigen kannst, dann musst du wieder zum Arzt und dieser kann die Widereingliederung aussetzen bzw. eine andere Art vorschlagen.
    Wenn im Wiedereingliederungsplan fünf Stunden täglich stehen und die betriebsübliche Woche fünf Tage hat, dann musst du auch fünf Tage a fünf Stunden arbeiten.
    Ich kann dich verstehen, Ein Termin beim Arzt am frühen morgen, dann der Reha Sport und zusätzlich noch arbeiten gehen. Das allerdings haben viele Arbeitnehmer auch vor sich.
    Du würdest es schaffen, wenn du nicht krank wärst. Wie sehen denn deine Arbeitszeiten aus?
    Die fünf Stunden hast du ja nur in der eigentlich üblichen Arbeitszeit abzuleisten.
    Wann fängst du an, und wie lange arbeitest du.

    Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema
    Stufenweise Wiedereingliederung – „Hamburger Modell“ – Sozialversicherungs Blog

    Das helferlein

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  4. Babsy

    Hallo Helferlein,meine übliche Arbeitszeit ist in schichten zwischen 6-20 Uhr-in der einen woche 4 tage und in der anderen woche 3 tage und 2 tage am wochenende. laut arbeitsvertag 6,5 Std.,aber wir arbeiten meist 8-9 Std. lg babsy

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  5. Betriebsrat

    Hallo Babsy, maßgeblich ist was im Arbeitsvertrag steht.
    Wenn deine Schicht Mo um 6 Uhr startet und bei einer angenommenen Pause von 15 Minuten um 12.45 Uhr endet und in dieser Zeit die Reha statt findet, so musst du dafür von der Arbeitszeit freigestellt werden.
    Findet die Reha danach statt, so kann der Arbeitgeber durchaus verlangen, zuerst die Arbeit zu verrichten und danach zur Reha zu gehen.
    Gleiches gilt, wenn erst die Reha läuft und danach die Schicht beginnt
    Was aber nicht möglich ist, die Schichten so zu legen, dass die Reha immer außerhalb der Arbeitszeit statt findet. Hier ist der sonst übliche Schichtplan einzuhalten.
    Bricht die Krankenkasse die Wiedereingliederung ab, so tritt damit automatisch die zuvor attestierte Arbeitsunfähigkeit wieder ein.
    Ein Abbruch der Wiedereingliederung durch die Krankenkasse ist nicht einer „Gesundschreibung“ gleich zu stellen.
    Gute Besserung

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