Weiterbildungskosten an Arbeitgeber zurückzahlen

Weiterbildungskosten an Arbeitgeber zurückzahlen

ich habe mich auf Drängen meines Chefs (davon ist nun natürlich nciht mehr die Rede) nach einer Weiterbildung erkundigt. Für einen berufsbeglietenden MBA (bis Mitte 2011) habe ich mich entschieden unter dem Verzicht auf meine Gehaltserhöhung (auch davon weiß er nichts mehr, und ich habe nur kurze Antworten schriftlich).
Habe mich zwar für ein Teilstipendium qualifiziert, aber es bleibt noch eine große Summe (5 stellig) übrig. Die erste Rate würde der Chef dieses Jahr übernehmen (5 stellige Hälfte), aber bei dem Rest gibt er keine Zusage. Im Gegenzug will er, dass ich mich nicht nur bis Ende meines befristeten Arbeitsvertrages (Ende 2012) verpflichte, sondern bei Verlängerung bis Ende 2016!!! Da ich meinen gesamten Urlaub zur Weiterbildung nehmen, alle Reisekosten auf mich nehme und nun wohl auch noch die zweite Hälfte der Studiengebühren, finde ich das ziemlich ungerechtfertigt. Was meinen Sie? Wir reden von 10.000 €. Die Präsenzphasen des Studium sind im Februar 2011 vorei, so dass der Arbeitgeber garantiert bis Ende 2012 noch von meinem neuen Wissen profitiert. Aber noch länger sich verpflichten?

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Ein Kommentar zu “Weiterbildungskosten an Arbeitgeber zurückzahlen

  1. Pascal

    Hallo Fragesteller

    Arbeitsvertraglich können die Parteien jegliche Absprachen treffen.
    Sofern nicht sittenwidrig, illegal oder geltendes Gesetz verletzend, sind diese Absprachen verbindlich.

    Wenn ihr Chef lediglich eine Rate zahlt, so sollten sie auch maximal eine solche Vereinbarung unterschreiben, die eine Rückzahlung dieser Summe bei Vertragsende vor Ende 2012 beinhaltet.
    Sich jetzt schon zu einer Vereinbarung zu einer noch nicht festgelegten möglichen Verlängerung des Arbeitsvertrages bis 2016 zu verpflichten halte ich für unangemessen.

    Anders würde es aussehen, wenn der Arbeitgeber die nicht unerheblichen Kosten der Weiterbildung im vollen Umfang bezahlen würde. Dann wäre eine Verpflichtung auch bis 2016 angemessen.

    In beiden Fällen sollte eine Rückzahlung der Weiterbildungskosten aber nur bei eigener Kündigung erfolgen.

    Sofern er nur eine Verpflichtung will, bis 2016 im Unternehmen zu bleiben, so wäre dies über einen Zeitvertrag möglich.
    Ob dies in ihrem Interesse ist, müssen sie selbst entscheiden. Diese lanfristige Bindung mit all ihren möglichen Vor und Nachteilen sollte nicht auf Rat eines Dritten erfolgen.

    Viele Grüße
    Pascal

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