Verschuldeter Unfall mit Firmenwagen. Wer trägt die Kosten für den Leihwagen?

Verschuldeter Unfall mit Firmenwagen. Wer trägt die Kosten für den Leihwagen?

Guten Abend,
mir ist gestern im Dienst ein Unfall mit meinem Firmenwagen passiert. Das Fahrzeug noch fahrtüchtig, muss zur Reperatur aber unter Umständen bis zu vier Tage in die Werkstatt. Den Firmenwagen versteuere ich über die 1% Regelung. Er wird mir allerdings auch zur privaten Nutzung überlassen. Das Fahrzeug ist ein Leasingfahrzeug und wird durch mein Arbeitgeber geleast. Ich zahle bei selbverschuldeten Unfällen eine Selbstbeteilung von 500€, dies ist arbeitsvertraglich geregelt und auch in Ordnung für mich.
Wenn mein Fahrzeug vier Tage in die Werkstatt muss, benötige ich als Außendienstmitarbeiter zwangsweise einen Leihwagen. Allerdings so die Auskunft, wird dieser nicht durch die Vollkaskoversicherung meine Unternehmens abgedeckt. Muss ich die Kosten für den Leihwagen tragen oder muss mein Unternehmen diese übernehmen?

Für eine Einschätzung bin ich sehr dankbar.



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2 thoughts on “Verschuldeter Unfall mit Firmenwagen. Wer trägt die Kosten für den Leihwagen?

  1. Hallo Nero
    Bei einem selbst verschuldeten Unfall ist es leider wirklich nicht üblich, dass die Vollkaskoversicherung einen Leihwagen bezahlt.
    Einige Policen aber bieten einen solchen Schutz, hier würde ich noch mal genau nachfragen.
    Dann habe ich mal gesucht ob was zu dem Thema zu finden ist, ist wirklich schwer und leider kann ich dir da nicht weiter helfen.
    Nirgends habe ich ein Urteil oder die Aussage eines Anwaltes gefunden, ob der Arbeitgeber verpflichtet ist, die einen Leihwagen zu bezahlen.
    Das hätte und sollte arbeitsvertraglich geregelt sein.

    Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben, vielleicht finde ich ja noch einen Artikel.
    Das Helferlein

  2. Hallo,

    ich würde das Anders sehen. War selbst 30 Jahre im Aussendienst. Es kommt jetzt auf Deinen Arbeitsvertrag an. Ein Firmenwagen kann man als „Handwerkszeug“ sehen, was gerade für einen AD wichtig ist. Bei Ausfall eines KFZ müsste Dir der AG ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stellen. Auch wenn Du den Unfall selbst verschuldet hast. Immerhin ist ein Firmenwagen ein Teil Deines Einkommens, also Gehaltsvereinbarung. Die Frage stellt sich jetzt mir, ob es eine Privatfahrt war oder mit Deiner AD-Tätigkeit zu tun hatte.

    Aber mal unter uns „Verklopper“. 1 Woche Office ist auch mal gut, man kann verschiedene Sachen aufarbeiten. Ferner kann man in dieser Zeit Kunden tel. kontaktieren und neue Termine ausmachen. Das gehört ja auch zu einer AD-Tätigkeit………

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