Variabler Gehaltsanteil

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Variabler Gehaltsanteil

Hallo zusammen,

in meinem Arbeitsvertrag wurde ein variabler Gehaltsanteil vereinbart. 50 % des variablen Anteils bekomme ich bereits mit dem Monatsgehalt als „Vorschuss“ ausgezahlt, die anderen 50 % definieren sich nach Zielvereinbarung und sollen am Ende des Geschäftsjahres gezahlt wurden. Nun wurde mit mir für das gesamte Geschäftsjahr keine Zielvereinbarung gemacht, so dass ich keinen Maßstab habe, ob ich meine Ziele erreicht habe oder nicht. Auf Nachfrage am Jahresende, wie es denn mit dem variablen Gehaltsanteil aussieht, wurde mir gesagt, dass es für das Geschäftsjahr keinen Bonus gibt und somit der 2. variable Anteil, der mir noch nicht ausgezahlt wurde, wegfällt.
Nun besteht meine Frage darin, ob das so rechtmäßig ist, da ich von einer anderen Seite gehört habe, dass bei keiner Zielvereinbarung das Ziel zu 100% erreicht wurde.
Habe ich Anspruch auf den 2. Teil des variablen Gehalts?

Herzlichen Dank schon jetzt für Informationen!

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2 Kommentare zu “Variabler Gehaltsanteil

  1. Helferlein

    Hallo, ich glaube hier sind einfach noch zu viele fragen offen.
    Zuerst einmal muss man klären, ob überhaupt eine Zielvereinbarung getroffen wurde.
    Sie muss klar ausformuliert werden und darf keinen Freiwilligkeitsvorbehalt enthalten, denn sonst ist es keine Zielvereinbarung mehr.
    Ein solcher Vorbehalt wurde zudem vom Bundesarbeitsgericht für unwirksam erklärt.

    Nehmen wir an es handelt sich um eine solche, dann muss auch eine Beurteilung erfolgen.
    Das ist nicht passiert und das ist so nicht okay.

    Zielvorgaben sind rechtlich gesehen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gleich zu stellen.
    Hier gilt also,

    Eine wichtige Kontrollvorschrift ist dabei die Regel, dass Bestimmungen in AGB unwirksam sind, wenn sie den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen, wobei sich eine unangemessene Benachteiligung auch daraus ergeben kann, dass die Bestimmung nicht klar und verständlich ist (§ 307 Abs.1 BGB).

    Bei 50% von Jahresgehalt, würde ich das nicht so einfach auf sich beruhen lassen.
    Aber nicht gleich zum Anwalt rennen, kostet nur Geld.
    Bitte den Arbeitgeber dir eine schriftliche Beurteilung zu geben, aus der du erkenne kannst, dass du deine Zielvorgabe nicht erreicht hast.
    Dann hast du schon mal was in den Händen. Weigert er sich oder ist die Beurteilung deiner Meinung nach falsch, erneut beim ihm anklingeln und deine Version vorstellen.
    Kommt keine Einigung zustande, dann ab zum Fachanwalt für Arbeitsrecht.
    Das Helferlein

    Reply
  2. rechtlos

    Wenn keine Zielvereinbarung abgesprochen wurde geht man wohl von dem Ziel des vorigen Jahres aus und wenn man dieses Ziel nicht erreicht hat fällt der Bonus aus.

    Diese Vereinbarung ist rechtlich nicht anzugreifen auch wenn keiner dieses Ziel erreicht hat, dann hat die GL allenfalls offensichtlich das Ziel zu hoch angesetzt.

    Reply

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