Unterschreiben? Ja oder Nein? Aufhebungvertrag (Kündigung) mit kuriosem Anhang

Unterschreiben? Ja oder Nein? Aufhebungvertrag (Kündigung) mit kuriosem Anhang

Freundliche Grüße,
meine frage bezieht sich auf einen Aufhebungvertrag bei dem man zusätzlich eine so genannte Ausgleichsquittung unterschreiben soll. In dieser steht:

Mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum XX.XX.XXX erklärt sich der Mitarbeiter einverstanden, dass er keine Klage bezüglich des Fortbestehens des Beschäftigungsverrhältnisses erheben oder eine diesbezüglich bereits erhobene Klage zurückgeziehen wird.

Der Mitarbeiter erhält eine Zwischenbescheinigung zur Vorlage beim neuen Arbeitgeber.

Die aus dem Arbeitsverhältnis dem Mitarbeiter entstandenen Rechte enden erst mit der vollständigen Auszahlung des ihm noch zustehenden Lohnes und der Übersendung der Arbeitspapiere und der letzten Abrechnung.

Im übrigen erlöschen alle weiteren Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis drei Monate nach Erhalt der letzten Abrechnung und der Arbeitspapiere.

Jetzt stellt sich mir die Frage ob man hier quasi eine Kündigung unterschreibt aber im gleichen Zug zustimmt weiter bei dem Unternehmen beschäftigt zu sein.
Die Rechte ( und ich denke das schließt Pflichten mit ein? ) erst dann enden wenn der letzte Lohn ausgezahlt wird auf dessen Anspruch man aber verzichtet?

Ich muss vielleicht dazu sagen das dieser „Vertrag“ einer Zeitarbeitsfirma nur zustande kam da es mit dem Kunden Betrieb eine mündliche Absprache zur Festanstellung gab.

Würde mich sehr freuen ein paar eurer Meinungen dazu zu hören.

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Ein Kommentar zu “Unterschreiben? Ja oder Nein? Aufhebungvertrag (Kündigung) mit kuriosem Anhang

  1. Helferlein

    Hallo Mannohneahnung

    Mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum XX.XX.XXX erklärt sich der Mitarbeiter einverstanden, dass er keine Klage bezüglich des Fortbestehens des Beschäftigungsverrhältnisses erheben oder eine diesbezüglich bereits erhobene Klage zurückgeziehen wird.

    Ist okay so. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass eine Abfindung gezahlt wird, sofern keine Kündigungsschutzklage erhoben wird.

    Der Mitarbeiter erhält eine Zwischenbescheinigung zur Vorlage beim neuen Arbeitgeber.

    Dein Zeugnis?

    Die aus dem Arbeitsverhältnis dem Mitarbeiter entstandenen Rechte enden erst mit der vollständigen Auszahlung des ihm noch zustehenden Lohnes und der Übersendung der Arbeitspapiere und der letzten Abrechnung.

    Ist eher gut für dich. Bis zum Abschluss der Einigung hast du Anspruch auf alle Vergünstigungen wie jeder andere Arbeitnehmer auch, zum Beispiel der Lohnfortzahlung.

    Im übrigen erlöschen alle weiteren Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis drei Monate nach Erhalt der letzten Abrechnung und der Arbeitspapiere.

    Ist sonst ein Jahr

    Jetzt stellt sich mir die Frage ob man hier quasi eine Kündigung unterschreibt aber im gleichen Zug zustimmt weiter bei dem Unternehmen beschäftigt zu sein.

    Klares nein.

    Die Rechte ( und ich denke das schließt Pflichten mit ein? ) erst dann enden wenn der letzte Lohn ausgezahlt wird auf dessen Anspruch man aber verzichtet?

    Hast du falsch verstanden. Bis zum Tage der Kündigung, hast du deine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen, und bekommst den vereinbarten Lohn.
    Diese Rechte und Pflichten enden am XX.XX.XXX

    Das Helferlein

    Reply

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