Unangekündigter Lohneinbehalt wegen Minusstunden

Unangekündigter Lohneinbehalt wegen – Std.

Hallo, liebe Community.
Meine Freundin hat folgendens Problem:
Sie Arbeitet seit über einem Jahr bei einer Reinigungsfirma in der Sie auf Teilzeit Basis Arbeitet. Diese ist auf 80 Stunden Maximal festgelegt, hat aber nicht die Möglichkeit dass Sie diese Stunden erfüllen kann, da Ihr Chef die Arbeitszeiten verteilt und von den 2 eingeteilten überarbeitet wird (50/50) somit kommt Sie nur auf 50-66 std wobei Sie dort aber schon bei einer anderen Gruppe mithilft/einspringt.
Ihr werden die vollen 80std Ausgezahlt, er sagte Ihr damals das er das aus Kulanz macht da es ein Existenz minimum ist. Leider wusste ich nichts davon und Sie fiel darauf hinein.. so vergangen einige Monate inder Sie eig. zuviel bekam, so steigerten sich die -std (o. häuften sich die Überbezahlungen)
Vor kurzem hatten wir ein Gespräch in dem sich ergab dass Sie zuviel bekommt und er Rechnete uns Kulant vor wieviel Sie in der Kreide steht, kurz darauf hatten wir uns entschieden dass Sie nun Vollzeit in einem anderen Betrieb Arbeiten sollte, davon wusste der Arbeitgeber (bis dato war aber nur die Überlegung im Spiel jedoch aber nicht gewiss.)
Dann kam es auch schon dazu dass er Unangekündigt den ersten Teil des Lohns Komplett für sich behalten hat! (bekommt am 1. und am 15. Ihr Gehalt.)
Wir setzten uns nochmals mit ihm in Verbindung weil Wir nicht wussten was Los sei und dann meinte er dass er nicht anders Handeln könnte da nicht sicher sei wie lange Sie noch hier Arbeitet.
2. Er Sagte dass Ihr das Geld nicht zu steht und Ihm das egal sein könnte ob Sie um die Runden kommt oder nicht.
2ten Teil des Gehaltes müssen wir mal abwarten was sich tut… Ich gehe aber davon aus dass nichts kommen wird. Für den 30. diesen Monats wurde gekündigt um nicht die -std nicht zu Stauen.

Was kann man nun Tun? Dass zuviel bezahlt wurde steht außer Frage, jedoch dass er Sie mit 0€ da stehen zu lassen Obwohl Sie diesen Monat zu Ende Arbeitet.. Das hin kommen etc. kostet ja alles Geld und von nichts kommt ja nichts, ebenso gut hätte Sie sich Krank Schreiben lassen können und er würde doof da stehen

ps: Was sollen Wir machen? Bei einem Gespräch kommt nichts bei herum. Und ein ganzen Monat Unentgeldlich zu Arbeiten ohne Ankündigung ist ja wohl auch eine Frechheit.
Ebenso finde ich das sehr Dreist absichtlich mehr zu Zahlen als zusteht, denn irgendwann hat man so eine Menge an „schulden“ damit man Verpflichtet ist nicht Aus zusteigen da man sonst Imense Zahlungenleisten muss, dass weiß man als Chef vorher schon und zwingt seinen niedrig bezahlten Arbeiter somit weiterhin mit sagen wir mal 500€ unterbezahlt zu Arbeiten zu lassen. Da er sonst zu Zahlungen Verpflichtet wird.

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5 Kommentare zu “Unangekündigter Lohneinbehalt wegen Minusstunden

  1. Advocatis

    Wenn mir mein Arbeitgeber Lohn für 100 Stunden im Monat auszahlt, muss er mir auch die Möglichkeit geben, diese Stunden zu leisten.
    Dies regelt § 615 BGB.
    Dieser sagt wenn ein erfüllbares Arbeitsverhältnis besteht dann schuldet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Fortzahlung der vereinbarten Vergütung, ohne dass der Arbeitnehmer verpflichtet ist, die Leistung nachträglich zu erbringen. Zu beachten ist, der Arbeitnehmer muss seine Arbeitsleistung angeboten haben.

    In diesem Fall, müsste ich die Minusstunden nicht arbeiten und hätte Anspruch auf Bezahlung.

    Würde mir mein Arbeitgeber nun den vereinbarten Lohn einbehalten, so würde er unrechtmäßig handeln.
    Dies sagt auch folgender Satz, wenn auch aus dem Zusammenhang gerissen.

    Soweit Sie der Arbeitgeber nicht in der vereinbarten Stundenanzahl eingesetzt hat, ist dies einzig und allein dessen Problem.

    lohnabzug wegen minusstunden?? Arbeitsrecht frag-einen-anwalt.de

    Zum Einbehalt des Lohnes gibt es sehr viel zu sagen, erübrigt sich aber in diesem Fall, da die Minusstunden nicht durch den Arbeitnehmer zu verantworten sind.
    Es gibt ein schönes Beispiel, welches dieses verdeutlicht.
    Der Mitarbeiter will zur Meisterschule und muss dadurch einmal die Woche Mittags die Arbeit verlassen.
    Es sammeln sich damit jede Woche 2,5 Minusstunden an.
    Diese muss der Mitarbeiter nacharbeiten oder der Arbeitgeber kann sie vom Lohn, unter gewissen Kriterien, einbehalten.
    Das die Minusstunden angefallen sind, liegt bei diesem Beispiel einzig in der Verantwortung des Mitarbeiters und sie waren durch ihn gewollt.

    Schickt der Arbeitgeber den Mitarbeiter aber einmal die Woche nach Hause, weil keine Arbeit mehr da ist, so liegt dies in seinem Betriebsrisiko.
    Einzig wenn ein Stundenkonto mit gewissen Kriterien vereinbart wurde, käme eine Nacharbeit oder Einbehaltung in Frage.

    Reply
  2. Chris

    Hallo & Danke für deine Antwort.
    In meinem bzw. dem Fall meiner Freundin ist es so, Sie hat kein Stundenkonto sondern nur einen Stundenplan hat der teilweise von Ihrem Chef oder Sie selbst mit einer Kollegin zusammenstellt wird. Arbeitswille wurde Mündlich angeboten, ab und an kam es dann zu extra Stunden jedoch nicht ausreichend. (einmal im Monat kann man ca.8 std in einem großen Betrieb Arbeiten, ansonsten nur einspringen wenn andere Mitarbeiter dann Urlaub nehmen würden. ) Bei einem Gespräch erleuterte deutlich dass sollte es die Möglichkeit für zusätzliche Stunden zu geben Ihr Telefonisch sofort zu berichten.)

    Es heißt ja ua. das der Arbeitgeber dazu Verpflichtet ist seinen Arbeitgeber für die Vertraglich abgemachten Stunden zu beschäftigen. Muss diese Anforderung immer vom Arbeitnehmer kommen oder Spielt es auch eine Rolle wenn dieser selbst keine Möglichkeiten Aufgibt den Stunden nach zu kommen oder muss man selbst immer die Iniziative ergreifen und um Arbeit „betteln“ ?

    1. Was sollte ich als nächsten Schritt machen, denn Ausgezahlt wird auch für den Rest des Monats nichts mehr, jedoch greift die Kündigung erst ab dem 30.06.2011 und wäre somit Verpflichtet zu erscheinen. Anderseits entstehen Ihr kosten für die Fahrt zu der unbezahlten Arbeit.

    2. Stehe ich in der Beweispflicht? Hätte ich eine Chance auf das Geld dass mir zusteht bzw. Deckt der fällige Betrag die Kosten für die Anstrengung eines Anwalts?

    3. Beweismittel: Arbeitsvertrag in dem nichts steht dass die Arbeitsstunden schwanken könnten, ich diese nicht einhalten könnte und auch nicht dass ich zur Erleistung der fehlenden Arbeitszeit nachträglich Verpflichtet wäre. Stundenpläne aller Monate liegen bereits in form einer Kopie vor, sowie die Bankauszüge der letzten 3 Monate. (Lohnabrechnungen ebenso.)

    4. Sie wurde ebenso nicht darauf hingewiesen dass die „fehlenden“ Stunden als Minus Stunden gelten, sondern vollen Zeitaufwand durch Kulanz bezahlt. (Dies wäre doch eig. Betrug?)

    5. Dass Sie Minusstunden hat, erfuhr Sie nicht(!) durch den Chef Persönlich der Sie darauf Aufmerksam machte sondern durch eine dritte(!) Person (Arbeitskollegin) Im Vertrag ist ua. auch eine Schweigepflicht geregelt und Persönliche Arbeitsverhältnisse darf man doch nicht mit dritte besprechen oder?

    6. Ein Freund von mir der Finanzen Regelt und ein Abi macht/bzw. in kurzer Zeit Abgeschlossen hat, meinte dass es günstiger wäre wenn man jemanden mit mehr Stunden als gemocht einzustellen um Steuern zu senken, ist das Richtig? (Ich Frage nicht wegen Steuerhinterziehung sondern wegen eigener Interesse.)

    7. Sollte ich einen Anwalt aufsuchen, mich beraten lassen und Ihm einen Brief zu der Firma schreiben lassen um Ihm eine Außergerichtliche Einigung zu kommen?

    Ich Danke für die Geduld von mir und freue mich schon jetzt auf eine Antwort.
    lg Chris.

    Reply
  3. Helferlein

    Hallo Chris

    Ich denke es wird gar kein Lohn mehr ausbezahlt. Es wurde gekündigt und nun will der Chef den Rest auch nicht mehr bezahlen.
    Es gibt die Möglichkeit von seinem Zurückbehaltungsrecht Gebrauch zu machen, also seine Arbeitsleistung einzustellen, bis der Lohn wieder gezahlt wird.
    Das sollte man aber nicht ohne anwaltliche Hilfe machen.

    Es gibt Fälle, da liegt der Arbeitgeber so falsch, da wird nettes Zureden nicht helfen.
    Dies scheint ein solcher Fall zu sein.
    Schreibe ihm per Einschreiben, dass du den gesamten ausstehenden Lohn binnen fünf Tagen auf dem Konto haben möchtest, da sonst ein Anwalt beauftragt wird.
    Arbeiten gehen sollte die Freundin schon noch. Arbeiten oder falls sie krank ist, zum Arzt gehen 🙂

    Zu den Minusstunden, dem Arbeitsvertrag usw. wird dich der Anwalt aufklären.
    Ohne diesen und mit der dahinter stehenden Klageandrohung durch den Anwalt werdet ihr wohl kaum zu eurem Geld kommen.
    Das Helferlein

    Reply
  4. Chris

    Danke Helferlein, ich werde einen Anwalt Kontaktieren und Wir sehen uns das ganze mal an. Sollte dabei rauskommen, dass ich im Recht bin so werde ich einen Brief anfertigen lassen.
    Kann man Pauschal sagen was dies kosten würde? Weil Sie hat ja dann keinen 400€ Job mehr sondern Arbeitet nun Vollzeit – Ausstehend wären 550€ Netto – Deckt dies die kosten bzw. bleibt dann noch hängen?

    lg und Danke für die Antwort.
    Chris.

    Reply
  5. Helferlein

    Hallo Chris
    Wenn der Arbeitgeber auf Brief des Anwaltes reagiert bleibt sicher was „hängen“
    Wenn nicht, ich denke mal mehr als nen hunderter wird das nicht kosten.
    Dann müsst ihr euch überlegen, ob ihr klagen wollt.
    Ich sehe für euch gute Chancen, richtig abschätzen kann das der Anwalt viel besser.
    er wird euch auch wegen der Klage und möglicher Erfolgsaussichten beraten.
    Solltet ihr gewinnen, dann muss die Gegenseite zahlen.
    Was euch der Spaß kosten sollte wenn ihr verlieren würdet, kann euch der Anwalt besser ausrechnen.
    Das Helferlein

    Reply

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