Rückzahlung des Gehaltes

      5 Kommentare zu Rückzahlung des Gehaltes

Rückzahlung des Gehaltes

Hallo, ich würde gerne wissen, ob der Arbeitgeber nach der Kündigung des Arbeitnehmers Geld zurückfordern kann, wenn man zu viele Stunden bezahlt bekommen hat?

Weitere Urteile und Rechtsfragen aus dieser Kategorie


Kostenlose Rechtsfrage veröffentlichen

Kostenlose Rechtsfrage im Rechtsforum erstellenJeder braucht einmal Hilfe
Sie haben ein Problem? Sie benötigen Hilfe?
Sie sind sich noch nicht sicher ob der Gang zum Rechtsanwalt notwendig ist, weil Ihr Problem vielleicht auch einvernehmlich geklärt werden kann? Stellen Sie Ihre Frage hier kostenlos und unverbindlich online und profitieren Sie von den dann abgegebenen Kommentaren.
Hier kostenlose Rechtsfrage veröffentlichen

   Beitrags Navigation in der Kategorie


5 Kommentare zu “Rückzahlung des Gehaltes

  1. rechtlos

    Der AG kann das zurück fordern und wenn Du das nicht zurück zahlst dann ist das eine unberechtigte Bereicherung

    Reply
  2. Immorb

    Jein.
    Es kommt auf die Höhe und die Umstände an, und das sie wissen konnten ob sie zu viel bekommen haben.Weiter spielt eine Rolle ob es eine Ausschlussfrist im Arbeits-,Tarifvertrag gibt.
    Ein Beispiel wo es keine Rückzahlungspflicht gab. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10.03.2005, Az.: 6 AZR 217/04
    Zitat:
    Die Beklagte ist zur Rückzahlung der
    von Dezember 1990 bis August 2001 überzahlten Vergütung nicht verpflichtet.
    Zitat Ende.

    Es wäre besser wenn sie sich fachlichen Rat bei einem Arbeitsrechtler holen.

    Reply
  3. rechtlos

    Rückzahlung überhöhter Zahlungen

    1. Hat der Arbeitgeber irrtümlich eine höhere Vergütung gezahlt, als vereinbart, so muss der Arbeitnehmer den überzahlten Betrag grundsätzlich zurückzahlen, denn er ist insoweit ungerechtfertigt bereichert.

    2. Wusste der Arbeitnehmer allerdings nicht, dass er überzahlt wurde und hat er das Geld zwischenzeitlich ausgegeben, so kann er sich auf den Wegfall der Bereicherung berufen. Hat die Überzahlung 10 Prozent des Lohns nicht überstiegen, wird bei unteren und mittleren Einkommen vermutet, dass die erhaltenen Beträge verbraucht sind.
    Ist ein Arbeitnehmer dagegen Bezieher eines höheren Gehalts, muss er für den Einwand der Entreicherung nachweisen, dass er sich zusätzlichen Luxus geleistet hat.

    3. Hat der Arbeitnehmer das überzahlte Geld allerdings gespart, so hat er Pech gehabt: Er ist dann nämlich nicht entreichert und muss deshalb die überzahlten Beträge wieder zurückzahlen.

    Quelle:
    http://www.internetratgeber-recht.de…ruch/laa04.htm

    Reply
  4. Fragesteller

    Erstmal Danke für die Antworten…

    Es ist so, dass mein AG mir monatlich mehr Stunden ausgerechnet hat. Bei 40 Stunden die Woche waren es 173 Stunden die monatlich ausbezahlt wurden. Dazu kommen die Minusstunden, die sich aufgrund von Seminaren und Fortbildungen angesammelt haben und die nicht als Arbeitszeit gezählt wurden. Ich habe schon meine Urlaubstage mit den Minusstunden verrechnen lassen, habe aber trotzdem Sorge, dass ich was zurückzahlen muss. Davon mal abgesehen, habe ich meinem Chef gesagt, er solle mir weniger Stunden bezahlen, aber er hat es immer weiter weggeschoben und nichts gemacht. Ist es denn rechtens oder verjährt es nach einiger Zeit?

    Reply
  5. rechtlos

    Es gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren. Möglich sind kürzere Verjährungsfristen die per Tarifvertrag geregelt sind

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.