Mündlicher Arbeitsvertrag

Ich habe folgendes Problem: Ich bin in einer studentischen Arbeitsvermittlung eingetragen. In der Woche vor Weihnachten habe ich mich auf ein Angebot beworben, bei dem ich kurzfristig zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, wohin ich auch gegangen bin.

Einladung zum Bewerbungsgespräch

Es waren 3 Stellen ausgeschrieben. Der Arbeitgeber verabschiedeten uns ohne letzliches Schlusswort. Er sagte nicht: Der Job gehört Ihnen, es wurde keine Aussage getroffen, dass damit ein Arbeitsverhältnis geschlossen war. Ich hatte den positiven Eindruck, in der engeren Auswahl zu sein, jedoch erschien mir alles sehr vage, da der Arbeitgeber nicht wirklich auf den Punkt kam und nicht alles zu sagen schien.

Weiterführenden Informationen zur Arbeit

In der folgenden Woche habe ich eine email bekommen mit weiterführenden Informationen zur Arbeit (es handelt sich um einen Telefondienst, befristet) bekommen. Zur selben Zeit stand der Job noch ausgeschrieben (das ist er jetzt noch), ich ging deshalb davon aus, der Arbeitgeber hätte

  • a) auf jeden Fall mehrere Bewerber
  • b)sich noch nicht entschieden, da ja auch noch nichts unterschrieben und keine Vereinbarungen über die Bezahlung getroffen waren.

Vereinbarte Stundenanzahl im Vorstellungsgespräch

Zudem hatte ich im Gespräch darauf hingewiesen, dass es bei mir zeitlich nicht mit der vollen Stundenzahl klappen könnte. Nun kann ich aus zeitlichen Gründen wirklich nicht arbeiten, da sich bei mir studientechnisch Änderungen ergeben haben (Studienwechsel den ich planen muss), außerdem ein Umzug und zusätzlich die Tatsache, dass ich weder Erwarten weiter Wohngeld beziehe.

Verdienstgrenze für Studenten

Einladung zum Bewerbungsgespräch

Ich kann also nicht mehr verdienen, ohne den Anspruch zu verlieren (was ich erst seit gestern weiß). Ich habe deshalb heute abgesagt, Beginn wäre Freitag gewesen.

Wie ist die Rechtslage? Gab es schon ein Arbeitsverhältnis und wie muss ich vorgehen ? Auf dem AB erklärte der Arbeitgeber, ich würde damit die Aktion gefährden. Ich habe meines Wissens nie zugesagt.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.