Minijob + kurzzeitige freie Mitarbeit

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Minijob + kurzzeitige freie Mitarbeit

Guten Tag,
jemand hat einen Minijob und zusätzlich für zwei Monate nebenbei als freier Mitarbeiter Arbeit (dann Kündigung). Nun die Frage: einen Monat verdient man mit der freien Mitarbeit + Minijob knapp über 400€, den anderen Monat liegt man deutlich unter 400€. Muss man dafür den einen Monat steuern zahlen oder wird das aufs Jahr hochgerechnet, sodass man unter dem Betrag bleibt?! Ps: die freie Mitarbeit lief nicht über Steuernummer, sondern mit Identifikationsnr.) Wie ist das mit der Krankenkasse, wenn man familienversichter ist?!

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3 Kommentare zu “Minijob + kurzzeitige freie Mitarbeit

  1. Immorb

    Dann lassen sie sich von einem Steuerberater beraten.
    Denn wenn der Zuverdienst, ich glaube, über 4.800.-€ im Jahr liegt, wird auch das BAFÖG gekürzt.

    Dies haben sie dem Finanzamt gemeldet?
    Das Finanzamt weist ihnen dann eine Steuernummer zu und prüft an Hand der Angaben ob es eine freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit ist.
    Freiberufler bezahlen Steuern nach (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 EStG „Einkünften aus selbständiger Arbeit“ )
    Und, beachten:
    § 18 EStG
    (…) (2) Einkünfte nach Absatz 1 sind auch dann steuerpflichtig, wenn es sich nur um eine vorübergehende Tätigkeit handelt. (….)

    Da kann ihnen die Krankenkasse Auskunft geben.

    Reply
  2. Beitragsersteller

    Das mit den 4800€ weiß ich, da kommt man nicht drüber, da in dem Minijob nicht immer 400€ herauskommen, sondern auch mal nur 200€.
    Mir ging es in meiner Frage nur um den Monat, indem durch beide Jobs ca. 450€ verdient wurden. Der Mensch vom Finanzamt meinte, dass man für eine nur zweimonatige Arbeitszeit bei so geringem Verdienst (nur 75€/Monat) nicht erst eine Steuernr. bräuchte. Nun wurde aber vergessen ihm von dem Minijob zu erzählen, weil man dachte, dass man mit beiden Arbeiten nicht über 400€ komme – der Fall ist ja jetzt aber eingetreten…
    wie kann man das jetzt händeln?

    Reply
  3. Manfred

    Überschreitet in einem 400-Euro-Minijob das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt den Betrag von 400 Euro, so tritt vom Tage des Überschreitens an Versicherungspflicht ein. Für die zurückliegende Zeit bleibt die Beschäftigung versicherungsfrei.
    Ein gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Arbeitsentgeltgrenze führt nicht zur Versicherungspflicht.
    Als gelegentlich ist dabei ein Zeitraum von bis zu zwei Monaten innerhalb eines Jahres (nicht Kalenderjahres) anzusehen.
    Im Einzelfall kann es somit nicht nur zum Überschreiten der monatlichen Arbeitsentgeltgrenze (400 Euro), sondern auch der jährlichen Arbeitsentgeltgrenze (4.800 Euro) kommen.
    Dabei ist die Höhe des Arbeitsentgelts in dem Monat, in dem die Entgeltgrenze unvorhersehbar überschritten wird, unerheblich.
    Vorhersehbar ist zum Beispiel die regelmäßige Zahlung eines Urlaubsgeldes oder Weihnachtsgeldes. Nicht vorhersehbar wäre beispielsweise ein längerer Arbeitseinsatz wegen krankheitsbedingtem Ausfall von anderen Arbeitskräften.

    Quelle:

    Minijob-Zentrale – 400-Euro-Minijob

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