Kündigung öffentlicher Dienst bei Diebstahl

Folgender Sachverhalt
Person X wurde ( zum zweiten mal ) beim Ladendiebstahl erwischt. Das erste Mal bekam sie eine Verwarnung durch die Statsanwaltschaft und somit keine weitere Strafe oder einen Eintrag ins Führungszeugnis. Lediglich ein einjähriges Hausverbot in allen Filialen, welches Person X auch nicht gebrochen habe. Es ist ihr selbst unerklärlich wie sie nochmals erneut ( zwei Wochen darauf ) Waren im Wert von Ca.30€ in einem anderen Laden entwenden konnte. Die Person wurde vor dem Eingang nach verlassn des Ladens von einer Kaufhaus Detektivin gestellt und hat die Tat sofort gegestanden und die Ware zurück gegeben und eine Bearbeitungsgebühr von 50€ an die Filiale gezahlt. Bei der Polizei fand anschließend eine Vernehmung statt und Fingerabdrücke etc. wurden gemacht.
Die Tat bereue die Person X unheimlich ! Und nun hat diese große Angst vor den Konsequenzen.
Sie istnochh 17, und ansonsten nicht vorbestraft oder anderweitig aufgefallen. Person X beginnt im September eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieher/in. Da dieser Beruf zum öffentlichen Dienst zählt, hat Person X nun große Angst dass dervArbeitgeber vom Gericht informiert wird und sie dann ihre Ausbildung verliert !
Meine Frage nun..

Ist es möglich dass Person X dort rausfliegt oder ist eine Kündigung auf Grund der neuen Regelung auch im öffentlichen Dienst, dass Delikte in der Freizeit unter 90 Tagessätzen keine Rolle für den Beruf spielen nicht möglich ? Kann man einer möglichen Kündigung entgegenwirken ? Und welche Strafe erwartet Person X sonst ?

Ebenfalls stellt sich mir die Frage,
Muss Person X den Urlaub den diese von 18.-24. 8. gebucht hat stornieren und umsonst bezahlen auf Grund von einen dort möglichen Gerichtstermin oder Urteil oder kann dieser verschoben werden ? Und sollte bei der Verhandlung einen Anwalt hinzugezogen werden ?

Ich bitte um schnellstmögliche Antwort auf meine Frage.
Danke im Voraus.

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