Kündigung als freier Mitarbeiter

      16 Kommentare zu Kündigung als freier Mitarbeiter

kündigung als freier mitarbeiter

hallo,
jemand den ich kenne, will nach 2 wochen arbeit seine freie mitarbeit kündigen. im vertrag steht, dass der vertrag für das kommende schuljahr geschlossen ist, dann zu gleichen konditionen verlängert wird und kündigung nach den fristen in §621BGB erfolgt.
kann er nun jederzeit, also auch nach 2wochen kündigen oder ist dies ein befristeter arbeitsvertrag und es geht nicht?

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16 Kommentare zu “Kündigung als freier Mitarbeiter

  1. Anonymous

    Hallo:),

    ich gehe hier einmal von einem befristeten Arbeitsvertrag mit ??? aus,
    wenn ich das richtig sehe bekommt der AN monatlich seine Vergütung und dann kann er nur wie folgt nach §621BGB kündigen:
    Wenn die Vergütung nach Monaten bemessen ist, spätestens am 15. eines Monats für den Schluss des Kalendermonats;

    Reply
  2. Beitragsersteller

    danke,
    also kann er trotz der einjährigen „befristung“ (vertrag wird ja nach dem einen jahr automatisch verlängert) JEDERZEIT mit den vorgegebenen Fristen kündigen?

    Reply
  3. Anonymous

    ja, Wenn die Vergütung nach Monaten bemessen ist, spätestens am 15. eines Monats für den Schluss des Kalendermonats

    Reply
  4. Beitragsersteller

    wie ist das, wenn man mit dem autraggeber einen einvernehmlichen termin zur kündigung ausmacht (z.b. 31.10.). geht das in ordnung auch wenn im vertrag und laut dem §621 etwas anderes steht?

    Reply
  5. Beitragsersteller

    alles klar, dann vielen dank nochmal

    muss man sich rentenversichern, wenn man nur 2 monate zu einem gesamtverdienst von unter 100€ als freier mitarbeiter tätig ist?

    Reply
  6. Anonymous

    Diese Frage kann ich nicht fundiert beantworten, allenfalls aus dem Bauchgefühl heraus.
    M. E. sind Sie als freier Mitarbeiter frei in der Entscheidung in welcher Höhe Sie in die Rentenversicherung einzahlen wollen.

    Reply
  7. Beitragsersteller

    gilt eine kündigung eines freien freien mitarbeiters als pflichtverletzung, wie in §619 bgb beschrieben, sodass schadensersatz durch den freien mitarbeiter gezahlt werden muss?
    vg

    Reply
  8. Anonymous

    Hallo,

    da der Vertrag für ein Schuljahr abgeschlossen wurde, könnte man m. E. im Bedarfsfall Schadensersatz forden,

    denn wörtlich heißt es im § 619 BGB

    durch den Dienstvertrag wird derjenige, welcher Dienste zusagt, zur Leistung der versprochenen Dienste, der andere Teil zur Gewährung der vereinbarten Vergütung verpflichtet

    Quelle: http://www.rechtsrat.ws/gesetze/bgb/0611.htm

    Reply
  9. Anonymous

    also bei der kündigung, wie vorher beschrieben, muss kein schadensersatz gezahlt werden?
    die kündigung gilt somit nicht als pflichtverletzung, richtig? da ja im vertrag zum thema kündigung §621 vermerkt ist

    Reply
  10. Smiler

    Die rechtmäßige Ausübung eines Rechts ist niemals eine Pflichtverletzung.
    Wenn vertraglich § 621 vereinbart und nichts weiter dazu erwähnt wurde, bspw. zum Ende des Vertrags kann mit den Fristen… oder innerhalb der ersten XY Monate ist eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen…
    können beide Seiten mit der maßgeblichen Frist kündigen.

    Reply
  11. Anonymous

    die dann wie folgt wäre,
    wenn die Vergütung nach Monaten bemessen ist, spätestens am 15. eines Monats für den Schluss des Kalendermonats;

    Reply
  12. Beitragsersteller

    also im vertrag steht nichts über eine kündigung erst zum ende des vertrages oder nicht in den ersten monaten nur:
    – vertrag auf bestimmte zeit geschlossen (ein schuljahr)
    – verlängert sich jeweils um 1 jahr zu gleichen konditionen
    – jd. seite kann dienstverhältnis mit fristen aus §621 kündigen

    nicht mehr und nicht weniger. also liegt in ihren augen kein grund vor schadensersatz von seiten des auftraggebers zu fordern?

    Reply
  13. Beitragsersteller

    also keine schadensersatzforderung durch den auftraggeber des dienstverhältnisses möglich (vertragsinhalt zum thema kündigung s. oben)?

    Reply
  14. Smiler

    Nein, Grundlage für Ansprüche wäre ein vertragswidriges Verhalten.
    Wie sollte ein Verhalten entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen vertragswidrig sein?
    Eine Vertragsstrafe wäre noch einmal was anderes aber dazu s.

    Wenn vertraglich § 621 vereinbart und nichts weiter dazu erwähnt wurde

    Das wurde bejaht, also sehe ich keinerlei Ansatz für eine Verletzung oder eine Strafe.

    Reply

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