Gleitzonenbeschäftigung mit unbezahlten Urlaub?

Gleitzonenbeschäftigung mit unbezahlten Urlaub?

Hallo ich habe ein riesen Problem und hoffe das Ihr mir schnell helfen könnt!

Seit Juni 2011 arbeite bei einem Unternehmen im Einzelhandel.
Ich habe mich für eine Teilzeitstelle beworben und beim Vorstellungsgespräch betont, das ich nur innerhalb der Gleitzone verdienen möchte (da ich nicht so hohe Steuer- & Versicherungsabzüge habe wollte, wie normale Teilzeitkräfte).
Als es darum ging meinen Stundenlohn zu verhandeln, wurde mir gesagt das der Betrag ja okay wäre, da ich Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld bekommen würde, was für mich dann auch so in Ordnung war.
Da Anfangs einiges schief gelaufen ist (es wäre ein Aushilfsvertrag gewesen und kein Gleitzonenvertrag), wurden mir trotz Monatslohn innerhalb der Gleitzone von Juni bis einschließlich August Steuern abgezogen.
Seit August habe ich einen Gleitzonenvertrag (deren Bezeichnung lautet: Anstellungsvertrag befristet) und arbeite ca.70-80 Stunden im Monat (was man soviel ich weiß als Teilzeit versteht).
Seit September 2011 habe ich angefangen zu studieren.
Da ich mir dieses Jahr noch keinen Urlaub gegönnt habe, dachte ich mir ich werde ihn für den November oder Dezember einreichen.
Da ich noch kein komplettes Jahr im Unternehmen bin, habe ich mich bei der Filialleitung erkundigt wie viele Urlaubstage ich denn hätte.

Sie hat mich freundlich darauf hingewiesen, dass sie es noch ausrechnen muss, bei denen im Unternehmen aber Gleitzonenkräfte wie Aushilfen behandelt werden und ich darum kein Urlaubsgeld bekommen würde (obwohl es mir mündlich im Juni zugesagt wurde)!
Zur mündlichen Zusage hat sie gesagt, das es bestimmt so war im Juni, es wäre früher auch so gewesen, aber die hätten jetzt neue Regelungen, und ihr wären die Hände gebunden.
Ich habe auch am verkaufsoffenen Sonntag gearbeitet und jetzt erst erfahren, dass ich ebenfalls Sonntags keinen Zuschlag ,Gutschein oder Ähnliches bekomme!

Im Unternehmen arbeiten nur Teilzeitkräfte und die Kollegen, die über der Gleitzone verdienen, bekommen Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Sonntags doppelten Lohn.

Bezüglich des Sonntags habe ich wieder die Filialleitung angesprochen, und sie hat mich wieder freundlich davon unterrichtet, das ich als Gleitzonenkraft wie eine Aushilfe behandelt werde, und Aushilfen werden bei denen Sonntags wie Werktags vergütet!

Ich arbeite die Stunden einer Teilzeitkraft, werde von den Behörden wie eine Teilzeitkraft behandelt, und muss Versicherungsabzüge wie eine Teilzeitkraft und Steuerabzüge wie eine Teilzeitkraft zahlen.
Wie kann es dann sein das mein Unternehmen mich wie eine Aushilfe behandelt?

Ist das wirklich so rechtens?
Es kann doch nicht angehen das sich jeder meinen Status so dreht und wendet wie er will, um sich größt Mögliches in die Taschen zu stecken, und ich im nachhinein leer ausgehe?
Das Unternehmen kann mich doch nicht unter Druck setzen Sonntags zu arbeiten und das dann auch noch ohne Sondervergütung, oder?

Würde mich sehr über Rückmeldungen oder Erfahrungsberichte freuen!

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