Geringfügige Beschäftigung: Trotz Attest Minusstunden und jetzt Gehaltsabzug

Hallo,
Ich bin seit einem Jahr an der Kasse auf geringfügiger Beschäftigung bis zum 1.8.10 befristet angestellt.
Ich war 1-2 Wochen vom Arzt krankgeschrieben, habe das Attest sofort meinem Arbeitgeber zukommen lassen und jetzt habe ich 27 Minusstunden, da er die Krankenmeldung nicht berücksichtigen kann oder will.
Mein Arbeitgeber ist der Meinung, dass ich die Minusstunden nicht aufarbeiten kann, bzw. möchte es nicht, da er irgendwie noch Rücksicht auf das andere Personal nehmen müsse.

Nun ist meine Frage wie die Rechtslage aussieht. Habe ich Anspruch auf weitere Zahlung, da ich vertraglich jeden Monat ein Festgehalt über 399,10€ habe ?
Wenn nicht, darf mein Arbeitgeber diese Stunden als Minusstunden werten?
Und darf er mein Gehalt einfach um die Hälfte kürzen auch wenn ich bereit bin die Stunden abzuarbeiten? (Habe vorgeschlagen jeden Samstag von 8-20Uhr zu arbeiten und jeden Tag nach der Schule sprich von um 14-20 Uhr)

Vielen Dank im Vorraus

Mit freundlichem Gruß

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Ein Kommentar zu “Geringfügige Beschäftigung: Trotz Attest Minusstunden und jetzt Gehaltsabzug

  1. Antwort-Bot

    Hallo, Minijobber sind angestellten gleichzusetzen. Sie haben daher ebenfalls einen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sofern ihr Arbeitsverhältnis bereist vier Wochen ununterbrochen besteht was ja bei dir der Fall ist.
    Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetzes ist daher eine Anrechnung der Krankentage als Minusstunden verboten.
    Gleichwohl ist es dem Arbeitgeber bei strittigen Lohnfragen ohne richterlichen Beschluss untersagt, den Lohn einfach einzubehalten.

    Du kannst daher deinen AG auffordern, die Minusstunden zu streichen.
    Auch musst du die Stunden nicht nachholen.

    Das ganze kannst du dir auch hier noch mal durchlesen.
    Interessant dürfte für sich besonders Punkt 7
    Arbeitsrechtliche Ansprüche des Arbeitnehmers sein

    Reply

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