Geringfügig Beschäftigte – Arbeit auf Bedarf – Urlaub

Hallo.
Eine Frau ist folgendermassen eingestellt:
…als geringfügig Beschäftigte im Sinne §8 Abs. 1 Nr.1 SGB IV. Der Arbeitseinsatz erfolgt als außerschulische Fachkraft der ******* (= Kurse: Kreatives Malen, *** & Ferienbetreuung) ausschließlich nach Bedarf auf Weisung des Arbeitgebers.

Nehmen wir mal an, mit der Leitung ist abgesprochen, dass sie Montags von 12.30 bis 15.30 und Dienstags von 13.30 bis 15.30 arbeitet und dies seit dem 1.11.2012. Es fallen lediglich die Ferien weg und bei Schulveranstaltungen mal ein Tag aus.
Kann man dann noch von Beschäftigung nach Bedarf ausgehen?
Hätte sie einen Urlaubsanspruch?

Wie lange wäre die Kündigungsfrist bei so einem Vertrag.

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3 Kommentare zu “Geringfügig Beschäftigte – Arbeit auf Bedarf – Urlaub

  1. Antwort-Bot

    Hallo, per Nachweisgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, folgende Angaben dem Beschäftigten, auch einem Minijobber, spätestens einen Monat nach Einstellung zu übermitteln.

    Name und Anschrift der Vertragsparteien,
    Beginn (bei befristeten Arbeitsverhältnissen auch die voraussichtliche Dauer) des Arbeitsverhältnisses,
    Arbeitsort (ggf. Hinweis auf verschiedene Arbeitsorte),
    Kurze Charakterisierung bzw. Beschreibung der zu leistenden Tätigkeit,
    Zusammensetzung, Höhe und Fälligkeit des Arbeitsentgelts (einschließlich Zuschläge, Zulagen, usw.),
    Vereinbarte Arbeitszeit,
    Dauer des jährlichen Erholungsurlaubs,
    Kündigungsfristen,
    allgemeiner Hinweis auf geltende Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen,

    bei geringfügig entlohnten Beschäftigten (400-Euro-Jobber): Hinweis auf die Möglichkeit des Arbeitnehmers, in der gesetzlichen Rentenversicherung die Stellung eines versicherungspflichtigen Arbeitnehmers zu erwerben, wenn er nach § 5 Abs. 2 Satz 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch auf die Versicherungsfreiheit durch Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber verzichtet.

    Die Nachweispflicht bei Minijobs entfällt, wenn dem Arbeitnehmer ein schriftlicher Arbeitsvertrag ausgehändigt worden ist, der die durch das Nachweisgesetz geforderten Angaben enthält.

    Der Urlaubsanspruch:
    Minijob-Zentrale – Arbeitsrecht

    Auch im Rahmen eines Minijobs hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§ 3 Bundesurlaubsgesetz – BUrlG).

    Dort findest du auch ein Berechnungsbeispiel und eine Formel, wie viel Urlaub einem Minijobber zustehen.
    Gänzlich ohne Urlaub geht gar nicht.

    Kündigungsfristen: (gleiche Quelle)

    Die gesetzliche Grundkündigungsfrist, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer einzuhalten haben, beträgt vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats.

    Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.
    Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich entsprechend der Betriebszugehörigkeit.

    Reply
  2. Beitragsersteller

    Danke
    Nehmen wir mal an, sie hätte einen schriftlichen Arbeitsvertrag. In dem stände aber : Arbeit ausschließlich nach Bedarf und Weisung des Arbeitgebers.
    Und die Personalabteilung würde sich darauf berufen, das sie nur nach Bedarf arbeitet und daher keinen Anspruch auf Urlaub hätte.

    Reply

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