Falschaussage in eidesstattlicher Versicherung / Schweigepflicht

Falschaussage in eidesstattlicher Versicherung / Schweigepflicht

Hallo,

ich habe bis vor 3 Monaten bei einer Firma als freie Handelsvertreterin gearbeitet und fristgerecht gekündigt. Gegen dies Firma klage ich nunmehr wegen offener Forderungen und Bestätigung offener, noch nicht fälliger Provisionen. Man kann also annehmen, dass ich nicht im Eivernehmen gegangen bin.

Im Gegenzug habe ich jetzt nach 3 Monaten von den Anwälten meiner Firma einen Schriftsatz inkl. Unterlassungs- /Verpflichtungserklärung erhalten.
Diese bezieht sich auf die eidesstattliche Versicherung einer ehemaligen, damals noch netten Kollegin (ebenso freie Handelsvertreterin wie ich und noch für Firma tätig) die darin Behauptungen zu Aussagen von mir aufgestellt, die z.Teil unwahr sind.

Die Aussagen betreffen zum einen die Schweigepflicht zum Handelsvertretervertrag. Die Kollegin versichert darin an Eides statt, ich hätte während einer Veranstaltung vor mehr als 3 Monaten! vor anderen Teilnehmern (teilweise Wettbewerber) beim Mittagessen geäußert, dass besagte Firma ein schlechtes Vergütungssystem praktiziere. Ich kann mich nicht erinnern, öffentlich vor anderen Teilnehmern dies behauptet zu haben (ich war ja selbst noch für die Firma tätig und hatte zu dem Zeitpunkt auch noch nicht die Absicht zu kündigen). Mit ihr habe ich darüber gesprochen und Ihr meine subjektives Wertung mitgeteilt. Meine Ex-Kollegin kannte das für alle gleiche Vergütungs-system unserer Firma genau so gut wie ich, da darüber innerhalb der Firma auch öffentlich während der Meetings gesprochen wurde. Somit habe ich ihr bestimmt keine Geheimnisse anvertraut. Ob ich nun gegenüber anderen etwas geäußert habe oder andere etwas von unserem Gespräch mitbekommen haben, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Es gibt bis dato keinerlei andere Zeugen, die dies bestätigen! Aber was, wenn die doch Zeugen auftreiben? Wobei der Sachverhalt der Wahrheit entspricht, denn die Firma zahlt im Vergleich auch mit dem dort vorgestellten Vergütungssystem wenig. Desweiteren behauptet meine Ex-Kollegin, ich hätte Sie ebenfalls zur Kündigung aufgefordert, was absolut nicht stimmt! Hier steht Aussage gegen Aussage. Ich gehe davon aus, dass man mich ärgern will! Was raten Sie mir, wie soll ich vorgehen? Schon im Voraus besten Dank!

Weitere Urteile und Rechtsfragen aus dieser Kategorie


Kostenlose Rechtsfrage veröffentlichen

Kostenlose Rechtsfrage im Rechtsforum erstellenJeder braucht einmal Hilfe
Sie haben ein Problem? Sie benötigen Hilfe?
Sie sind sich noch nicht sicher ob der Gang zum Rechtsanwalt notwendig ist, weil Ihr Problem vielleicht auch einvernehmlich geklärt werden kann? Stellen Sie Ihre Frage hier kostenlos und unverbindlich online und profitieren Sie von den dann abgegebenen Kommentaren.
Hier kostenlose Rechtsfrage veröffentlichen

   Beitrags Navigation in der Kategorie


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.