eingeschränkte Arbeitsfähigkeit MITTEILUNGSPFLICHTIG?

Hallo, Ich habe bei Firma x im Jahr 2011 in einer Abteilung angefangen die sehr viel monotone Arbeit verrichtet. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch total gesund.
Nach 6 Monaten, wechselte ich die Abteilung wo weniger monotone Arbeit verichtet wird. Zu diesem Zeitpunkt stellte man bei mir ein beidseitiges Kapaltunnelsymdrom fest. Mir wurde vom Arzt angeraten die Abteilung oder den Job zu wechseln. (War ja gerade geschehen) meine Krankheit hat sich bis heute vollkommen zurück gezogen. Nun sieht die wirtschaftliche Lage im Unternehmen momentan sehr schlecht aus und ich wurde „übergangsmäßig“ in meine alte Abteilung zurück versetzt. Ich habe meinem Arbeitgeber mehrmals MÜNDLICH in dem Zeitraum als ich in der neuen Abteilung war, mitgeteilt das ich ein Kapaltunnelsymdrom habe. Nun ist dieses Sydrom mit voller Wucht zurück gekehrt und ich fühle mich Arbeitsunfähig in DIESER Abteilung. Gutmütig wie ich bin, teilte ich dieses auch meinem Arbeitgeber mit und schlug vor im Wechsel mit anderen Mitarbeitern diese Arbeiten zu verrichten. Nun die entsetzte Antwort meines Arbeitgebers. Zitat: Das ist mir vollkommen neu das Sie das haben. Nun meine Frage: Hätte ich meinem Arbeitgeber dieses schriftlich Mitteilen müssen und bin ich wirtschaftlich nicht mehr tragbar wenn ich mich nun dazu entschließe, diese Sache operativ behandeln zu lassen? (Ausfallzeit ca. 6 Wochen pro Seite)

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2 Kommentare zu “eingeschränkte Arbeitsfähigkeit MITTEILUNGSPFLICHTIG?

  1. Antwort-Bot

    Nein, schriftlich muss man das nicht mitteilen, aber sie vergessen es sonst sehr gern.
    Zu der letzten Frage zuerst. Sie zielt wohl darauf hin ab, ob eine personenbedingte Kündigung deshalb möglich ist.
    Bei einer Kündigung wegen Krankheit ist es in der Regel so, dass es um die Person des Arbeitnehmers geht, daher auch eine personenbedingte Kündigung.
    Dabei ist es erforderlich, dass eine negative Zukunfsprognose vorliegt.
    Eine Erkrankung von zwei mal sechs Wochen ist keine negative Prognose, da nach der Operation die „gebrechen“ eigentlich verschwunden sein sollten.
    Aber der Arbeitgeber kann immer kündigen, jedoch könnte es bei einer Kündigungsschutzklage für ihn negativ ausgehen.
    Aber soweit will es ja scheinbar niemand kommen lassen.

    Nun geht es aber auch darum nicht ständig erneut die Leiden durch die monotone Arbeit zu bekommen.
    Da wäre es natürlich sinnig, die last auf alle gleich zu verteilen und mit mehreren Mitarbeitern/innen zu rotieren.
    Hierbei kann dich euer Betriebsrat, falls vorhanden gut unterstützen.

    Ansonsten bleibt dir nur der Weg über eine vernünftige Einigung mit allen Kollegen / Kolleginnen und dem Arbeitgeber.

    Reply
  2. Anonymous

    Vielen lieben dank für die schnelle Antwort. Natürlich möchte ich der Firma auch entgegen kommen. Nur nicht auf Kosten meiner Gesundheit. Deine Antwort beruhigt mich nun etwas und ich würde die Op ja auch nur für die Firma durch führen lassen. Dadurch kann ich weiterhin flexibel eingesetzt werden.

    Reply

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