Bewerbungsgespräch bei Krankschreibung

Nehmen wir mal an jemand studiert zurzeit an der FH in München. Letztes Jahr hat er den Studiengang gewechselt (Augenoptik / Optiometrie). Da dies ein dualer Studiengang ist, hat er dafür zusätzlich zur Uni-Zulassung einen Ausbildungsvertrag gebraucht. Nach dem Bachelor-Abschluss will er noch einen Master draufsetzen.

Vorstellungsgespräch während der Krankschreibung

Als er letztes Jahr einmal krank war, wollte die FH ein Attest (keine Prüfung). In der Woche, in der er krank war, war er nun an einem Tag bei einem Vorstellungsgespräch für die Augenoptiker-Ausbildung. (Der Termin hatte sich ganz kurzfristig ergeben und es wäre schwer gewesen einen anderen zu kriegen, deshalb der Regelbruch :D)
Nach dem Gespräch hat er dann eine Zusage bekommen und macht jetzt dort die Augenoptiker-Ausbildung und zusätzlich das Optiometrie-Studium an der FH.

Ausbildungsvertrag für ungültig erklären

Jetzt habe ich mich allerdings gefragt, was denn passieren würde, wenn die an der FH herausfinden, dass er während einer Krankschreibung beim Bewerbungsgespräch war. Könnte es sein, dass dann der Ausbildungsvertrag für ungültig erklärt wird, weil er wegen eines Bewerbungsgespräches zustande gekommen ist, das er gar nicht hätte führen dürfen?

Und wird ihm dann im Nachhinein der Berufsabschluss als Optiker sowie der Bachelorgrad entzogen (denn ohne Ausbildungsvertrag hätte er auch keine Zulassung zum Studium bekommen)? Und letzten Endes ist der Bachelor ja Zulassungsvoraussetzung für den Masterabschluss.

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