Betriebszugehörigkeit = Firmenzugehörigkeit?

Betriebszugehörigkeit = Firmenzugehörigkeit?

Hallo, im Zuge eines Aufhebungsvertrages stellt sich die Frage nach der Begrifflichkeit „Betriebszugehörigkeit“. Der Kündigungsfristausgleich soll gem. der Gesamtbetriebsvereinbarung aufgrund der Betriebszugehörigkeit berechnet werden. In meinem Fall erfolgte im Großkonzern eine Wiedereinstellung mit bestätigter Dienstzeitfestsetzung. Nach dieser Dienstzeitfestsetzung wurden mir über 20 J. Zugehörigkeit bestätigt, in der Berechnung der Abfindung wird nun das Wiedereinstellungsdatum > 5 J gezogen. Die Folge ist dass man nur 1 statt 7 Monatsgehälter in die Berechnung einstellt.
Wer kann mir hier rechtlich beratend zur Seite stehen?

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Ein Kommentar zu “Betriebszugehörigkeit = Firmenzugehörigkeit?

  1. Anonymous

    Die Dauer der Betriebszugehörigkeit umfasst den rechtlich ununterbrochenen Bestand des Arbeitsverhältnisses zum Arbeitgeber. Maßgebend ist also nicht die Zugehörigkeit zum Betrieb.

    Beschäftigungszeiten aus früheren Arbeitsverhältnissen werden bei der Bestimmung der Betriebszugehörigkeit berücksichtigt, wenn zwischen den Beschäftigungsverhältnissen ein enger zeitlicher und sachlicher Zusammenhang besteht.
    Dabei kommt es insbesondere auf Anlass und Dauer der Unterbrechung sowie auf die Art der Weiterbeschäftigung an.
    Dabei werden von der Rechtsprechung keine festen Grenzen vorgegeben. Grundsätzlich gilt jedoch, dass nur kurzfristige rechtliche Unterbrechungen von einigen Tagen oder wenigen Wochen zu einer Anrechnung führen.
    Für weitere Auskünfte in Ihrem speziellen Fall sollten Sie einen RA befragen.

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