Arbeitsvertrag unterschreiben oder Kündigung: Ist das legal?

Ist das legal?

Ich mache derzeit eigentlich eine Ausbildung zur Altenpflegerin die eigentlich zum teil vom Arbeitsamt gefördert werden sollte, das heißt mein Arbeitgeber zahlt die Ausbildungsvergütung und das Arbeitsamt zahlt den Restbetrag auf das gehalt der Krankenpflegehelferin. Nun ist 7 Monate vor Ende meiner Ausbildung meinem Arbeitgeber aufgefallen das er gar kein geld vom Arbeitsamt sieht. das amt sagt nun auch das sie einfach sich mit dieser aussage übernommen hatten und kein geld für soetwas haben. daraufhin gab er mir einen Vertrag den ich unterschreiben sollte wordurch ich mich für 3 jahre an das Heim verpflichten würde. ich hatte das mal mit einem Anwalt abgeklärt und dieser meinte der vertrag wäre nicht rechtskräftig weil mein arbeitgeber sich früher hätte informieren müssen und nichts rückwirkend verlangen könnte (es stand auch drin das wenn ich mich nicht verpflichte das ich das komplett zahlen muss an das Heim was das Amt hätte zahlen müssen). Ich dachte damit sei die Sache gegessen gewesen.

Nun kam mein Arbeitgeber zu mir und bat um ein gespräch. Da wurde mir die Auswahl gelassen zwischen, entweder diesen vertrag zu unterschreiben oder die sofortige fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Doch meiner meinung nach grenzt das schon fast an erpressung.

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Ein Kommentar zu “Arbeitsvertrag unterschreiben oder Kündigung: Ist das legal?

  1. Wolfgang

    Hallo, die Bindung für drei Jahre an das Heim ist ja nun nicht so schlimm. Aber wenn du diesen Weg gehst, dann sollte der Chef sich auch an dich binden.
    Also drei Jahre keine Kündigung. Das wird er aber nicht unterschreiben.

    Bei schwerwiegenden Betrieblichen Gründen darf auch nach Ablauf der Probezeit gekündigt werden!
    Deshalb sieh es als chance weitere 3 Jahre bleiben zu können um deine Ausbildung auch noch zu beenden und für die nächsten 3 jahre eine Sichere Arbeitsstelle zu haben!

    Ich sehe das auch als ungerechtfertigtes Druckmittel.
    Mit einer fristlosen Kündigung wird er kaum durchkommen. Das Arbeitsverhältnis ist aber meines Erachtens nach schon so geschädigt, dass ich es an deiner Stelle darauf ankommen lassen würde.
    Wolfgang

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