Arbeitsrecht wegnahme von Kunden

      1 Kommentar zu Arbeitsrecht wegnahme von Kunden

Ich bin bei meinem Arbeitgeber 5,8 Jahre im Aussendienst beschäftigt und habe ein Bundesland A betreut. Vor 6 Monaten hat mir mein Vorgesetzter diktiert ich müsse doch meine 30 Kunden die ich in den 5,2 Jahren auf 70 Kunden im Gebiet aufgebaut habe an meine Kollegin abgeben, da diese ihren Wohnsitz direkt im Gebiet A hat. Ich bekomme dafür Gebiet B dass weniger Kunden hat.

Hintergrund war auch, dass ich soviel im Gebiet A gearbeitet habe und um Schaffung einer neuen Stelle gebeten habe. Diese wurde nicht bewilligt, weil angeblich kein Geld dafür da ist.

Ich habe eine minimale Summe von 100 EUR Gehaltserhöhung als Entschädigung bekommen. Die neue Kollegin hat das Gebiet A bekommen und kommt nicht zurecht, weil ihr es schon nach 6 Monaten mit dem Arbeitsvolumen zu viel ist.

Jetzt wird eine 3 Stelle geschaffen, damit dieser Kollegin geholfen wird. Besetzt wird diese mit einer Mutter, die gerade aus der Elternzeit zurück gekommen ist. Diese Mutter möchte aber jetzt Kunden aus meinem Gebiet B haben, weil diese für Sie einfacher zu erreichen ist.

Ich soll dann wieder Kunden aus meinem ehem. Gebiet A übernehmen, die aber für mich auch schlechter zu erreichen wären.

Ich möchte keine Kunden mehr abgeben. Ich kann nicht so herumgestossen werden.

Welchen Rechtsanspruch hat die junge Mutter gerade mit zur Hilfenahme des Betriebsrates?
Und welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich?

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Ein Kommentar zu “Arbeitsrecht wegnahme von Kunden

  1. Schlappeseppel

    Hallo,

    war selbst 30 Jahre im AD. Ich kenne sehr gut die Problematik. Ich versuche es mal auf einen Punkt zu bringen. Als AD hast Du eine klare Stellenbeschreibung. Es kommt häufiger -als bei Dir in 5 Jahren- vor, dass aufgrund vertrieblicher Umstrukturierung die Gebiete anders aufgeteilt werden. Dein Aufgabengebiet ist das Gleiche, halt nur in einem neuen Vertriebsgebiet. Ich glaube nicht, dass Du da was arbeitsrechtlich machen kannst.

    Ich war jahrelang bei US-Firmen in der IT-Branche tätig. Dort ist es Gang und Gebe, dass man nach 2 Jahren plötzlich eine andere Aufgabe bekommt. Die Amis nennen das „job-rotation“.

    Aber Eines finde ich auch etwas komisch oder anders gesagt, vielleicht typisch „deutsch“. Wenn ein AD einen guten Job gemacht hat und den Umsatz angekurbelt hat, sollte man sich organisatorisch überlegen, so einen Mann zu fördern und ihn vielleicht zum Vertriebsleiter für das Gebiet „Nord“ z.B. machen. Dieser Mann erhält dann „newbies“ die er in den Job einführt und natürlich mit zu seinen VIP Kunden auf Akquise geht. Natürlich bekommt auch dann der VL eine Umsatz-Prov. von seinen Leuten.

    Ich kenne Dein Alter nicht, aber ich würde versuchen einen neuen Job als VL zu finden. Vertriebler die Umsatz bringen sucht man immer.

    Aber eines ist ganz klar shit……. Du hast weniger Prov. weil Du viel mehr Akquise betreiben musst. Bei Fragen einfach wieder antworten.

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