Angestellt bei einer Briefkastenfirma in der Schweiz

Hallo. Ich bin seit Anfang Januar bei einer Art Unternehmensberatung auf Teilzeitbasis angestellt. Über ein Job-Portal wurde ich von dieser Firma unter dem Namen I.W. angeschrieben. Im Vertrag steht jedoch ein ganz anderer Firmenname: M.P. (Genaue Daten möchte ich hier nicht angeben) Bevor ich den Vetrag unterschrieb, googelte ich beide Namen und fand jeweils eine (eher nichts aussagende) Homepage, jedoch ohne Verbindung zueinander.

Als ich im nächsten Gespräch nachfragte, warum im Vetrag der Name M.P (mit Sitz in der Schweiz) steht, antwortete man mir, dass I.W. ein Tochterunternehmen sei. Also unterschrieb ich. Ein Arbeitskollege riet mir, schnellstmöglich nach einem neuen Job Ausschau zu halten, da es sich um eine Art „Briefkastenfirma“ handelt, die nicht zahlt. Er selbst würde bald auch gehen, da er noch kein Gehalt erhalten habe. Zahltag wäre- laut Vetrag- der 10.

Jetzt befürchte ich, dass- Gesetz den Fall, die Firma zahlt nicht- ich mit dem schweizerischen Firmenname nicht weiter komme bzw. die Behauptung laut werden könnte, ich wäre nie dort angestellt gewesen. Bis zum 10. möchte ich definitiv noch warten, denn wer weiß, was mir der Kollege überhaupt erzählt! Was sollte ich denn im worst case tun?

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Ein Kommentar zu “Angestellt bei einer Briefkastenfirma in der Schweiz

  1. Helferlein

    Hallo Fran_Fine, wenn die Firma so ein Konstrukt aufbaut, durch das nicht mal die eigenen Beschäftigten durchblicken, dann kann man wirklich nur sagen: Gute Nacht.Wohlwollend kann man annehmen, dass die Firma die dich angeschrieben hat, im Auftrag von der Firma arbeitet, die dich nun eingestellt hat.Bist du denn persönlich in einem Betrieb oder läuft das übers Internet/Telefon?Hast du schon mal deinen Chef persönlich kennen gelernt?Kennst du den Firmensitz?Das Helferlein

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