Freistellung zur Berufsschule wird untersagt

Ich bin Azubi der Altenpflege im ersten Lehrjahr. Heute war von unserer Berufsschule eine Fallbesprechung anberaumt während der Zeit in der ich in der Einrichtung eigentlich Spätschicht gehabt hätte. Ich sprach das mit der Einrichtungsleitung ab und sie teilte mir nicht einwandfrei mit das ich dort nicht hingehen darf weil sie es nicht einsehe das ich während der Praxis Zeit von der Schule „inbeschlag“ genommen werde.

Änderung des Dienstplanes

Ich verstand das jedoch so das ich mich drum kümmern solle wie das zu bewerkstelligen sein solle. Also sprach ich mit meiner Wohnbereichsleitung die den Dienstplan so umstellte das ein Kollege für mich, heute, eingesprungen ist. Dieser Kollege verlangt nun das ich für ihn am Freitag den Dienst machen soll, während ich Frei habe, was für mich aus privaten Gründen nicht zu bewerkstelligen ist.

Heimleitung unterstellt böse Absichten

Die Heimleitung unterstellt mir jetzt böse Absicht, da sie der Meinung ist das ich mich vorm Dienst drücken wolle und droht mir das wenn ich am Freitag nicht kommen würde, würde mein Ausbildungsverhältnis gekündigt werden. Desweiteren habe ich ab Samstag Nachtdienst.

Azubi sucht Kompromiss

Ich hab mehrmals probiert einen Kompromiss zu finden, so das ich an einem anderen Tag sehr gerne diesen Dienst übernehmen würde, nur das es bei mir am Freitag nunmal nicht gehen würde.

Drohung mit Abmahnung und Kündigung

Es wurde sich konsequent auf die Hinterbeine gestellt und mir erst mit einer Abmahnung bei nicht erscheinen gedroht und anschließend mit einer Kündigung des Ausbildungsverhältnisses, weil davon ausgegangen wird das ich die Anordnung der Heimleitung in böser Absicht umgangen wäre.


Mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben es doch irgendwie so drehen zu müssen das ich am Freitag zum Dienst erscheinen kann, trotzdem würde mich der Rechtliche Hintergrund interessieren.



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2 thoughts on “Freistellung zur Berufsschule wird untersagt

  1. Hallo Highlight, der Ausbildungsbetrieb hat dich für die Dauer der Berufsschule von der Arbeit freizustellen. (§ 15 BBiG)

    Der Auszubildende, der entgegen der betrieblichen Verpflichtung nicht für den Besuch der Berufsschule freigestellt wird, ist dennoch berechtigt, „eigenmächtig“ am Unterricht teilzunehmen. Der Ausbildungsbetrieb ist nicht berechtigt, ihn deshalb abzumahnen, zu kündigen oder hierfür einen Tag Urlaub abzuziehen.

    Also dreht sich die eigentliche Frage, handelte es sich bei der von der Berufsschule anberaumten Fallbesprechung um eine reguläre Unterrichtsstunde im Sinne der Berufsschule?

    Frage doch bitte einmal bei deiner Berufsschule nach, ob sie dir eine Bestätigung schreiben können.
    Das Helferlein

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