Was tun wenn jemand online etwas auf meinen Namen bestellt hat?

Was tun, wenn jemand online etwas auf meinen Namen bestellt hat?
Wie reagiere ich richtig, wenn ich Ware bekomme, die ich nie bestellt habe?


Wenn jemand online ohne Ihr Wissen einen Vertrag in Ihrem Namen abgeschlossen hat, ist dieser unwirksam – es sei denn, Sie erklären sich damit einverstanden. Wichtig: Erhalten Sie per Mail eine Kaufbestätigung, können Sie schriftlich widerrufen.

Erstatten Sie außerdem Anzeige gegen Unbekannt, vielleicht kann die Polizei die IP-Adresse des Täters herausfinden. Und nehmen Sie nie Pakete an, wenn Sie nichts bestellt haben. Das vermeidet viel Ärger!

Einen ähnlichen Fall hatte ich mal. Da wollten mich ein paar Leute ärgern, bestellten eine Riesenladung Pizzas auf meinen Namen. Der Service hat mich angerufen, damit war’s geplatzt.

Die glaubten wohl, besonders clever zu sein, wenn sie’s online machen, haben dabei nur – offensichtlich geblendet von ihrer „Cleverness“ – nicht gesehen oder nicht soweit überlegt: Dass so eine Firma mit Hauptsitz in Hamburg wohl spätestens dann stutzig werden muss, wenn eine Bestellung angeblich aus einem Ort so zwischen München und Starnberg kommt – wo mehr als ein ortsansässiger Laden, der aber nicht ihnen gehört, sowas frei Haus liefert.

Wenn’s aber erst soweit kommt, dass man was geliefert kriegt, was man nicht bestellt hat – wie schon gesagt: Nicht annehmen, damit sollte der Fall für den Kunden erledigt sein. Der Lieferant ist der Geschädigte, und der hat auch die Daten, die zur Ermittlung des Bestellers relevant sind. Anzeige müsste der also erstatten.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.