Ratgeber Beleidigungen gegen den Arbeitgeber

Der kostenlose Ratgeber zur Kündigung nach Beleidigung im Arbeitsrecht. Arbeitgeber lassen sich Beleidigungen nicht gefallen. Wer seinen Chef beleidigt, diffamiert und öffentlich verunglimpft muss zumindest mit einer Abmahnung, in aller Regel aber mit der Kündigung – vielleicht sogar fristlos – rechnen. Auf jeden Fall ist das Vertrauensverhältnis deutlich erschüttert, so dass sich Arbeitgeber auch gern unter Zahlung einer Abfindung vom Arbeitnehmer im Rahmen eines Vergleiches vor Gericht trennen.

Beleidigung Kündigung Arbeitgeber

Ist dein Arbeitgeber Italiener, so kann zumindest der Hinweis auf sein Temperament kaum Anlass für eine Kündigung sein. Schließlich ist Heißblütiger Intaliener keine Ehrverletzung.

Gefallen dir die beleidigenden Worte eines anderen über deinen Chef, so solltest du dich nicht öffentlich solidarisch zu erkennen geben. Ein Gefällt mir bei Schmähkritik dem Arbeitgeber gegenüber kann durchaus schon für eine Kündigung reichen.

Auszubildende können sich nicht auf ihren Status als unreifer Jugendlicher verlassen und müssen neben einer Abmahnung auch mit der Kündigung bei Beleidigungen des Arbeitgebers rechnen. Kommt der Chef mit seiner Kündigung vor Gericht nicht durch, so kann es wie im diesem Fall zu einem Vergleich kommen, bei dem der Ausbildungsvertrag gegen Zahlung der ausstehenden Ausbildungsvergütung aufgehoben wurde.

Scheinbar eine mildere Auffassung vertreten die Gerichte, wenn sich Beleidigungen gegen Vorgesetzte richten. Hier wird in der Regel eine Abmahnung vor der Kündigung vorausgesetzt. Eine Kündigung wegen Lästern über den Vorgesetzten ist dann nur der letzte Schritt.

Netzfundstücke zur Kündigung wegen Beleidigung

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