Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung in der Ausbildung

Auszubildende sind in der Regel junge Leute, deren statistische Wahrscheinlichkeit den Beruf aufgeben zu müssen sehr gering ist. Doch schauen wir nicht auf die vielen Fälle in denen während der Berufsausbildung keine Versicherung benötigt wird. Es ist eher die geringe Anzahl an Fälle wo der Auszubildende seinen Beruf wegen Krankheit oder einem Arbeitsunfall nicht mehr ausüben kann.

Prämienberechnung der Berufsunfähigkeitsversicherung

Auszubildende haben ein deutlich geringeres Risiko als ältere Arbeitnehmer zur Aufgabe ihres Berufes. Entsprechend gering sind die Beitragssätze. Auch überlegt werden sollte der Umstand, dass viele Versicherungen bestimmte Risiken oder Vorerkrankungen im Alter ausschließen oder die Beiträge entsprechend erhöhen.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung wird im Versicherungsfall eine monatliche Rente ausgezahlt. Da Auszubildende keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben, würde die Prämienzahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung ihr einziges Einkommen sein.

Hier wird empfohlen, mindestens eine monatliche Rente von 1000 Euro zu versichern. Dieser Betrag kann bei einem 18 Jährigen gut 70 Euro kosten.
Viele Versicherungen locken daher mit einer Versicherungssumme von 500 Euro wodurch sich der Beitrag halbiert und der Aufstockung nach der Ausbildung ohne weitere Gesundheitsfragen. Diese Option nennt sich Nachversicherungsgarantie. Solch eine Klausel im Vertrag sorgt dafür, dass später die monatliche Rente angepasst werden kann. Sowohl nach oben wie auch nach unten.

Was biete die Versicherung Auszubildenden?

Die Versicherung tritt im Fall einer Krankheit, einem Unfall oder wegen Kräfteverfall ein, sofern der Azubi seinen angestrebten Beruf nicht mehr ausüben kann oder wenn er die Fähigkeit verliert, seine Ausbildung fortzusetzen und abzuschließen.

Welche Versicherungen sind zu empfehlen?

Beitragswahl bei der Hannoverschen

Der Testsieger hat sich für junge Leute etwas besonderes einfallen lassen. So kostet der Beitrag für einen 18 Jährigen bei einer Versicherungssumme von 1000 Euro in einem handwerklichen Beruf monatlich 62,33 Euro. Der Beitrag kann aber auch die ersten fünf Jahre auf 25,33 Euro reduziert werden. Nach dieser Zeit erhöht er sich dann auf 68,43 Euro, was einer über die gesamte Laufzeit bis zum 65 Lebensjahr Mehrkosten von 854,40 Euro verursacht. Aber gerade bei dem geringen Lehrlingsgehalt sicher eine interessante Alternative.

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