Hoteliers müssen Bewertungen im Internet zulassen

Hoteliers müssen Bewertungen im Internet zulassen
Eine Frau, die in Berlin ein Hotel und ein Hostel unter einem Dach betreibt, wollte erreichen, dass ihre Unterkünfte nicht mehr öffentlich auf Hotelportalen im Internet bewertet werden dürfen. Sie sagte, dabei handele es sich um einen „virtuellen Pranger“: Schließlich dürfe jeder anonym und risikolos alles schreiben — egal ob er in dem Hotel übernachtet habe oder nicht. Ihre Unterkünfte waren mehrfach schlecht bewertet worden. Das Gericht entschied jedoch, dass ein allgemeines Bewertungsverbot das Betreiben einer Hotelbewertungsplattform unmöglich mache — und dies sei nicht im Sinne der Allgemeinheit.

Die Kommentare stünden unter dem Schutz der Meinungsfreiheit. Die Frau sei unzutreffenden negativen Bewertungen jedoch nicht schutzlos ausgeliefert, sondern habe das Recht, beim Portalbetreiber eine Löschung der Beiträge zu verlangen.
Oberlandesgericht Hamburg Az: 5 U 51/11



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