Grundsatzfrage: Beleidigungen im Internet

In der Grundsatzfrage, wie mit Beleidigungen im Internet umzugehen sei, hat das Landgerichts Coburg bereits 2003 ein Urteil gefällt. Darin ging es um die strittige Frage, ob eine beleidigende Aussage und neben dem Artikel in einem Onlinemagazin platzierte Figuren, die auf die angeblich geringe Gehirnmasse des Beleidigten hindeuteten, eine ehrverletzenden Äußerung darstelle.

Das Gericht kam zu der Auffassung, dass der Beleidigte einen Unterlassungsanspruch habe. Der Beklagte wertete seinen Artikel als Reaktion auf die Lesermeinung des Klageführenden als Karikatur und satirischer Übertreibung, die von der Meinungs- oder Kunstfreiheit abgedeckt wären.

Das sah das Gericht aber anders und stellte fest:
Das Persönlichkeitsrecht des Klägers wiege mehr als das Recht des Beklagten auf freie künstlerische Darstellung
Landgericht Coburg Az: 21 O 595/02



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