Abofallen im Internet und was dahinter steckt

Abofallen im Internet und was dahinter steckt.

Herzlich Willkommen zum Ratgeber Abofallen, die Geldmaschine für dubiose Webseitenbetreiber und Rechtsanwälte.
Tausende von Webseiten, die mehr oder weniger Schund anbieten, nutzen schamlos die naivität von Verbrauchern aus. So finden sie im Netz Webseiten die eine Typenberatung, Lebensberatung, Downloads Kochrezepte, Schularbeiten und viele andere Sachen anbieten, aber dabei dem Besucher der Webseite suggerieren, alles sei kostenlos.

Das es so nicht ist, wird erst durch lesen des Kleingedruckten in den AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingungen) oder durch scrollen der Webseite bis zum Ende beim Ausfüllen des Registrierungsformulares klar.

Hinweis: Jeder Webseitenbetreiber ist gehalten, bei einer Registrierung so wenig an Daten zu sammeln, wie es für die Ausführung seiner Dienstleistung notwendig ist.

Das Gesetz sagt dazu aus:

(1) Das Erheben, Speichern, Verändern oder Übermitteln personenbezogener
Daten oder ihre Nutzung als Mittel für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke
ist zulässig
1. wenn es der Zweckbestimmung eines Vertragsverhältnisses oder
vertragsähnlichen Vertrauensverhältnisses mit dem Betroffenen dient,
2. soweit es zur Wahrung berechtigter Interessen der verantwortlichen Stelle
erforderlich ist und kein Grund zu der Annahme besteht, dass das
schutzwürdige Interesse des Betroffenen an dem Ausschluss der Verarbeitung
oder Nutzung überwiegt, oder
3. wenn die Daten allgemein zugänglich sind oder die verantwortliche Stelle
sie veröffentlichen dürfte, es sei denn, dass das schutzwürdige Interesse
des Betroffenen an dem Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung gegenüber
dem berechtigten Interesse der verantwortlichen Stelle offensichtlich überwiegt.
Bei der Erhebung personenbezogener Daten sind die Zwecke, für die die
Daten verarbeitet oder genutzt werden sollen, konkret festzulegen.

Das bedeutet: Es sollen immer nur die Daten abgefragt werden, die unbedingt notwendig sind.

Es sollte sie also stutzig machen, wenn sie auf eine Webseite stoßen, auch der Die Registrierung zur vermeintlichen kostenlosen Nutzung Name, Anschrift, Telefonnummer und manchmal sogar die Bankdaten abgefragt werden.



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