Wirtschaftlichkeit: Beseitigung von Mängeln in alten Häusern

Der Vermieter muss nicht alles zahlen. Seit 1988 wohnte eine Mieterin in einem Einfamilienhaus. Weil das Haus heruntergekommen sei, verlangte sie von ihrer Vermieterin die Beseitigung der Schäden. Die Mieterin schätzte
die Kosten der Reparaturarbeiten auf 47500 Euro. Eine Begleichung dieses Betrags lehnte die Vermieterin ab, da das Haus nur noch einen Wert von etwa 28 000 Euro habe. Nach mehreren Instanzen wies der Bundesgerichtshof schließlich die Forderung der Miete zurück:

Vermieter sind zwar verpflichtet, Mängel zu beseitigen, die Kosten dafür müssen aber zumutbar sein und dürfen nicht die „Opfergrenze“ überschreiten. Was zumutbar ist, so die Richter, muss von Fall zu Fall entschieden werden.
Bundesgerichtshof Az: VIII ZR 131/09



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