Urteile zum Wachhund: Haltung von gefährlichen Hunden

Die Haltung eines Wachhundes ist heutzutage nicht mehr so üblich, wie es früher einmal war, dennoch gibt es sie immer noch die Schäferhunde und andere Rassen, die das Grundstück und das Eigentum eines Mieters oder Wohnungseigentümers schützen sollen. Hat der Mieter sich einen Wachhund angeschafft, und dazu die Erlaubnis des Vermieters bekommen, so gilt diese erlaubt das auch nach Tod des Hundes weiter, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

In dem vorliegenden Fall hatte der Wohnungseigentümer in einer ländlichen Wohngegend sich einen Wachhund angeschafft, der nach langer Lebensdauer leider verstorben war. Durch persönliche Umstände, war der Mieter erst nach einigen Jahren wieder bereit und gewillt, sich erneut ein Wachhund anzuschaffen um vor Belästigungen und Bedrohungen sowie einem möglichen Einbruch zu schützen.

Der Vermieter wollte ich doch die erneute Haltung eines Wachhundes unterbinden und hatte angegeben, dass seine Erlaubnis nur für diesen einen Grund Geld. Dies wollten die Richter jedoch nicht akzeptieren und enthalten den Mieter die Berechtigung zur Haltung eines weiteren Wachhundes.
AG Neustrelitz Az: 2C 436/94

Ein Wachhund ist Beschützer von Personen und Eigentum. Die Haltung eines Wachhundes bei einem gemieteten Haus ist deutlich einfacher als wenn es mehrere Mieter einer Wohnanlage gibt. In einem solchen Fall ist der Vermieter berechtigt, das angeleint herumlaufen eines Hundes in den allgemein zugänglichen Grundstücksteilen zu verbieten, um andere Wohnungseigentümer oder Mieter zu schützen.
Dabei spielt es keine Rolle aus welchem Grund der Grund gehalten wird, und zu welchem Zweck dient Richter am Amtsgericht Frankfurt hatte hier zwar nicht die Haltung eines Wachhundes für eine Gastwirtschaft abgelehnt, jedoch das Verbot des frei herumlaufen zu im Interesse der Allgemeinheit abgelehnt.
AG Frankfurt/Main Az: 333 C 97/57



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