Silvester: Streit mit dem Nachbarn vermeiden

Wer an Silvester nicht mit Freunden feiert hat in dem ja irgendetwas falsch gemacht. Die Silvesterfeier ist eine Entschädigung für 365 Tage hatten Arbeitens und zur Kraft für das neue Jahr geben. Auf einer solchen Party die weit bis in die Morgenstunden erreicht ist eine gewisse Lautstärke natürlich vorprogrammiert. Schon lange vor dem Jahreswechsel treffen sich Freunde und Bekannte, der Alkohol fließt in Strömen und es werden Spiele gespielt. Laute Musik gehört zu einer Silvesterfeier natürlich auch dazu.

Die Nachtruhe in der Silvesternacht
Allgemein bekannt dürfte sein, dass nach 22 Uhr die laut Stärken in der Wohnung auf Zimmerlautstärke zu drehen ist. Musik sollte leiser gestellt werden und die Fenster sind geschlossen zu halten, um Lautegespräche nach außen nicht dringen zu lassen. Der Gesetzgeber lässt für die Silvesternacht keine Ausnahme von der Nachtruhe zu. Zwischen 22 und 6 Uhr darf in einer Wohnung nur Zimmerlautstärke herrschen.

Das gilt für Musik wie auch für die feiernden selbst. Geht man zum Rauchen in der Silvesternacht auf dem Balkon oder auf die Terrasse, so ist hier in gedämpfter Stimme zu sprechen. Eine Ausnahme von dieser gesetzlichen Regelung wäre möglich, wenn per Hausordnung eine Ausnahme von der Nachtruhe am Sylvesterabend gemacht wird. Dieser Hausordnung müssten aber alle Mieter zugestimmt haben Bestandteil des Mietvertrages sein.

Da nur wenige 1. Januar zur Arbeit müssen, möglich ist dies eventuell bei Polizisten, Ärzten, Krankenschwestern und mobilen Einsatzkräfte so ist davon auszugehen das am Neujahrstag alle ein wenig länger schlafen und somit auch in Absprache länger gefeiert werden kann. Es macht also Sinn wenn man in seiner Wohnung eine Silvesterparty feiern möchte, seine Nachbarn darüber im Vorfeld zu informieren. Es spricht auch nichts dagegen dem Nachbarn mit einzuladen oder aber sich am Neujahrsmorgen vor dem Hause zusammenzutreffen, um auf das neue Jahr anzustoßen.



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