Schadensersatz für stark verrauchte Wohnungen

Stark rauchende Mieter können sich freuen: Sie müssen nur im Ausnahmefall für die Renovierung ihrer nikotinverschmutzten Wohnung aufkommen. Im vorliegenden Fall hatte eine Wohnungseigentümerin ihre Mieterin auf Schadensersatz verklagt und vorsorglich die Kaution in Höhe von 1.387 Euro Einbehalten, weil sie die vergilbte Wohnung nach zwei Jahren streichen lassen musste. Laut Urteil war das aber nicht rechtens.

Schönheitsreparaturen wie Streichen, Tapezieren oder Kalken sind übliche Maßnahmen, um eine Wohnung in Stand zu halten, selbst dann, wenn nicht geraucht wird. Schadensersatz muss nur geleistet werden, wenn sich in der Wohnung deutliche Verschlechterungen feststellen lassen.
BGH Karlsruhe Az.: VII ZR 37/07



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