Mietzahlung durch Arge kann Kündigung rechtfertigen

Auch wenn es mal wieder ein Einzelfall ist so gibt er doch zu denken.
Wenn die Arge die Mietzahlung an den Vermieter vornimmt, dann tut man gut daran einen Vermieterwechsel beweissicher der Arge zu melden.
Ein Anruf dürfte da nicht genügen.
Es begab sich nämlich, das eben ein solcher Vermieterwechsel zur Kündigung führte, da die Arge die Mietzahlung weiter an den alten Vermieter tätigte.
Nun kommt das große Fragezeichen?
Welche Anstrengungen hatte der Mieter getätigt, um die Arge von dem Vermieterwechsel zu unterrichten.
Das wurde in dem Urteil vom AG Bremen Urteil v. 2.5.2013 Az: 9 C 0565/12 offen gelassen.

Aus diesem Grund ist eine Meinungsbildung auch nicht so einfach.
Der Mieter hatte einen Grundbucheintrag aus dem ersichtlich war, dass es einen neuen Vermieter gab.
Ob er diesen an die Arge gesendet hat ist fraglich.
Auch was er sonst noch unternommen hat oder ob die Arge die Hinweise schlicht weg übersehen oder vergessen hat.

Festgestellt wurde, das Sozialamt ist lediglich Zahlender Dritte und wenn da was falsch läuft, muss der Mieter, also der Bedürftige für gerade stehen.
Ein bisschen verkehrte Welt würde ich sagen.

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