Mietrechtsreform 2013: Was ist neu – was hat sich geändert?

Es soll ja Vermieter geben, die ihre Wohnungen regelmäßig modernisieren. Dadurch wird mindestens der Wert der Wohnung erhalten, wenn nicht sogar erhöht. Eine Modernisierung kann zum Beispiel das Anbringen eines Balkons, die Neuausstattung des Bades oder der Bau eines Carports sein. Ja ist der Autounterstand eine Modernisierung, wenn dieser zur Wohnung gehört?

Wie dem auch sei, mit Modernisierung kann sicher jeder was anfangen.
Anders sieht es bei einer energetischer Sanierung der Mietwohnung aus.
Hier und in anderen Punkten hat sich so einiges im Mietrecht getan.
Was neu ist für Mieter und Vermieter könnt ihr in kürze hier lesen.

Eine weitere Änderung in der Mietrechtsreform 2013 ist die erleichterte Kündigung bei nicht gezahlter Kaution.
Nach der Gesetzesänderung ist eine fristlose Kündigung bei nicht gezahlter Mietkaution nun erheblich einfacher möglich.

Der Vermieter kann unverändert bis zu drei Monatsgrundmieten als Sicherheitsleistung verlangen, der Mieter hat nach wie vor das Recht, diese in drei gleichen Monatsraten zu erbringen. Neu ist: macht der Mieter von der Ratenzahlung Gebrauch und kommt mit zwei Raten in Verzug, kann der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen.

Eine Alternative und unproblematische Möglichkeit wegen der Kaution keine Kündigung zu riskieren ist die Inanspruchnahme einer Kautionskasse. Hier übernimmt ein Dritter die Kaution und stellt diese dem Vermieter als Bürgschaft zur Verfügung. Da das Geld nicht direkt fließt, werden maximal Bereitstellungszinsen fällig die sich aber nur in Cent pro Monat auswirken. Durch die gleichzeitige Verzinsung ist der Betrag den man bei einer Kautionskasse zahlt für jeden erschwinglich.
Der Vorteil, man hat noch etwas Geld flüssig für Renovierung oder eine Neuanschaffung.



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