Mieterhöhung bis an die Obergrenze der ortsüblichen Miete

Vermieter sind bei einer Mieterhöhung berechtigt, bis an die Obergrenze der ortsüblichen Miete zu gehen. Sie müssen dabei keinen Mittelwert einhalten, sondern können, entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen sich wohl rechtens aber moralisch bedenklich, am Mieter bereichern.

Und wieder wetzt der BGH die Messer gegen Deutschlands Mieter. Was als Satire beschrieben, kann für Mieter nun bittere Wahrheit werden.
Bisher lebten Mieter mit der Gewissheit, dass die ortsübliche Miete aus einem Mix bestehe. Dieser Einschätzung hat der BGH nun ein jähes Ende bereitet. Dem aktuellen Urteil zufolge können Vermieter nun bis an die Obergrenze der ortsüblichen Miete bei Mieterhöhungen gehen. Natürlich müssen sie dabei beachten, dass die Miete binnen drei Jahren lediglich um 20% steigen darf.
Bundesgerichtshofs Az. VIII ZR 30/09



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