Mieterhöhung bei Mieterwechsel oder neuem Vertragsabschluss

Mit Abschließen eines Mietvertrages beginnt die sogenannte Wartefrist zur Mieterhöhung. Binnen eines Jahres ist bei Mieterwechsel oder neuem Vertragsabschluss eine Mieterhöhung ausgeschlossen.

Dies regelt § 558 Absatz 1 BGB der durch das LG Berlin Az. 61 S 234/96 bestätigt wurde. Daher kann ihnen ihr neuer Vermieter nicht so einfach eine Mieterhöhung aufdrucken. Vielmehr muss er genau zwölf Monate warten, bis er erstmalig den Griff in ihre Geldbörse wagen kann.

Lehnen sie eine Mieterhöhung innerhalb der Wartefrist freundlich und ohne Hinweis auf das Urteil ab. Schieben sie vielmehr ökonomische Gründe vor. Teilen sie ihrem Vermieter mit, dass der Umzug, die Renovierung der Wohnung und die Anschaffung neuer Möbel ihr Jahres Etat aufgebraucht hätte. So bleibt ihr Verhältnis zum Vermieter freundlich und wird nicht gleich zu beginn belastet.

Wenn er aber auch darauf nicht reagiert oder an seiner Mieterhöhung festhält, so haben sie mit unserem Urteil noch ein Ass im Ärmel!

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